Mit vier Medaillen dekoriert: Sören Voigt vom TSV Erding. foto: cw

Viel Edelmetall für den TSV Erding

Erding - Super Ergebnisse erzielten die Leichtathleten des TSV Erding bei diversen Meisterschaften.

Gleichzeitig an drei verschiedenen Orten gingen die Erdinger Leichtathleten ihrer sportlichen Leidenschaft nach. So startete Sören Voigt in Bogen bei den bayerischen Seniorenmeisterschaften, Lisa Stalitza und Franziska Widl in Herzogenaurach bei den bayerischen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften und Angelika Bals, Pia Wöginger und Evi Weber in Bad Aibling bei den oberbayerischen Titelkämpfen der Jugend U 18 und Erwachsenen. Dabei wurden die Ausflüge mit reichlich Edelmetall und Titeln belohnt. Allein Voigt (Altersklasse M35) sicherte sich drei Goldmedaillen im Kugelstoßen (14,07 Meter), im Diskuswurf (46,29 m) und im Speerwurf (49,61 m). Lediglich beim Hammerwurf musste er nach diesem Mammutprogramm mit Platz drei vorliebnehmen.

Ihren Beitrag zum Medaillenregen für die TSV-Sportler lieferte Weber in Bad Aibling ab. In ihrer Spezialdisziplin, dem Diskuswurf, sicherte sie sich mit einer Weite von 42,00 m überlegen den Titel. Als Aufwärmprogramm für den Diskuswurf startete Weber auch im Kugelstoßen der U 18. Mit 11,87 m blieb sie nur knapp unter ihrer Bestleistung und wurde mit Silber belohnt. Eine Altersklasse höher startete Wöginger im Speerwurf der Frauen, wobei sie mit einer Weite von 29,32 m den Endkampf der besten acht Werferinnen verpasste. Über die 200 m- und 400 m-Distanz versuchte Bals in die Titelvergabe einzugreifen. Im 400 m-Rennen verbesserte sie mit 61,87 Sekunden ihre bisherige Bestzeit um mehr als eine Sekunde, belegte den dritten Rang und bereicherte die Medaillenbilanz um Bronze. Erstmals unter 27 Sekunden über 200 Meter blieb Bals mit 26,90 Sekunden, was ihr einen guten fünften Rang einbrachte.

In Herzogenaurach gingen Lisa Stalitza (W 16) und Franziska Widl (W 14) im Blockwettkampf Sprint-Sprung an den Start. Dabei wurde in den vergangenen Wochen verstärkt auf die Verbesserung des Laufstils Wert gelegt, was bei beiden zu Lasten des Speerwurfs ging.

Der aufkommende Gegenwind machte beiden Athletinnen beim Hürdenlauf zu schaffen. Trotzdem konnte Stalitza mit 14,24 Sekunden ihre Bestleistung nahezu einstellen. Auch Widl gelang mit 13,73 Sekunden ein ansprechender Lauf. In den Sprungdisziplinen erreichten sie im Hochsprung 1,37 m (Stalitza) und 1,43m (Widl) beziehungsweise im Weitsprung 4,21 m (Stalitza) und 4,56 m (Widl).

Auch der Flachsprint war von wechselnden Winden beeinträchtigt. So nutze Stalitza den Rückenwind, um ihre Bestzeit auf 13,66 Sekunden zu steigern. Pech hatte Widl, die ihren Lauf bei Gegenwind bestreiten musste. Die Uhr blieb bei 14,06 Sekunden stehen. In der Endabrechnung nach fünf Disziplinen belegten beide Plätze im Mittelfeld (Stalitza: 16. Platz W15; Widl: 26. Platz W14). cw

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