Felix Karpfinger holte bei der Eisstock-EM in Regen Gold mit der deutschen Nationalmannschaft. Zu einer Einzelmedaille reichte es aber nicht.
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Missglückte Vorstellung: Für Felix Karpfinger lief es im Einzelwettbewerb nicht nach Wunsch.

Nur Platz fünf bei der Eisstock-EM in Regen

Felix Karpfingers Traum von der Einzelmedaille geplatzt

  • Wolfgang Krzizok
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Felix Karpfinger holte bei der Eisstock-EM in Regen Gold mit der deutschen Nationalmannschaft. Zu einer Einzelmedaille reichte es aber nicht.

Wörth/Regen – Nichts geworden mit einer zweiten Medaille bei den Europameisterschaften ist es für Felix Karpfinger. Der 15-jährige Wörther, der mit der deutschen Nationalmannschaft im niederbayerischen Regen Gold im Weitschießen-Teamwettbewerb gewonnen hatte, musste sich im Einzel mit Rang fünf begnügen. Sein Mannschaftskamerad und Mitfavorit Johannes Michl war nicht zu schlagen.

„Ich bin einfach nicht in den Wettkampf hineingekommen“, erzählte ein unmittelbar nach dem Wettkampf niedergeschlagener Karpfinger, der mit für ihn mäßigen 95,73 Meter begann. Ganz im Gegensatz zur Konkurrenz: Vor allem die beiden Österreicher Andreas Knaus (106,81 m) und Angelo Dorner (103,25 m) setzten gewaltige Marken. Der Wörther steigerte sich zwar noch auf 99,76 Meter, doch dann ging überhaupt nichts mehr.

1000 Zuschauer: Karpfinger begeistert von Regener Halle

Karpfingers ewiger Konkurrent Michl haute dagegen im dritten Durchgang einen raus, und der Stock kam erst nach 108,99 m zum Stehen. An dieser Marke bissen sich die Konkurrenten die Zähne aus. Der Wörther, immerhin amtierender Deutscher Meister, musste sogar noch seinen Teamkollegen Kilian Reschberger vom EC Lampoding passieren lassen, der auf 99,88 m kam. Sechster wurde schließlich der Österreicher Markus Nimmrichter mit 92,15 m.

Begeistert war Karpfinger von der Atmosphäre in der Regener Halle. „Volles Haus, ich schätze mal rund 1000 Zuschauer“, erzählte er. Im Nachhinein, nach der ersten Enttäuschung, war er aber doch zufrieden. Immerhin ist er mit der Mannschaft Europameister geworden, und nun strahlt diese Goldmedaille halt ganz besonders. 

Wolfgang Krzizok

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