Die Faustball-Nachwuchsmannschaft des TSV Jahn freut sich über die Fortschritte: (hinten von links) Michaela Hanrieder, Lena Haltenberger, Teresa Polz, Carola Muschler, Lisa Schönfeldt, Anna Haltenberger; (vorne von links) Teresa Erlacher, Gabriele Müller, Yesim Özköse und Trainer Stefan Ippi. fkn

Außenseiter macht Fortschritte

Freising - Die Faustball-U18-Mannschaft des TSV Jahn war bei den Südbayerischen Meisterschaften hoch motiviert, ging aber dennoch als klarer Außenseiter in die Titelkämpfe.

Zwar gelang dem Team gegen die spielstarken Mannschaften des TSV Unterpfaffenhofen-Germering und Wacker Burghausen keine Überraschung, trotzdem konnte Trainer Stefan Ippi eine Weiterentwicklung ausmachen.

Gegen Gastgeber des SV Wacker Burghausen waren die Rollen klar verteilt. „Unser Ziel muss es sein, die Gegner zu ärgern, Spaß zu haben und so viel Spielpraxis auf dem großen Feld zu sammeln wie irgendwie möglich“, so die Vorgabe von Ippi. Dementsprechend wurde bunt gewechselt, um allen neun Spielerinnen möglichst gleich viel Einsatzzeit zu geben.

TSV Jahn Freising - SV Wacker Burghausen (0:11,4:11 - 3:11, 4:11). Im ersten Spiel gegen den späteren Vizemeister kam die momentan noch übliche Nervosität zu Beginn zum Vorschein. So wurde der erste Satz ohne große Gegenwehr abgegeben. Im zweiten Satz besann sich die Mannschaft auf ihre Kampfkraft, und man konnte den Satz zu Beginn relativ ausgeglichen gestalten. Allerdings setzte sich die größere Routine durch und man verlor doch noch deutlich. Im Rückspiel erwischten die Freisingerinnen in jedem Satz den besseren Start. Allerdings fehlte die Konstanz, um solche Spiele konsequent zu Ende zu spielen.

TSV Jahn Freising - TSV Unterpfaffenhofen-Germering (3:11, 5:11 - 1:11, 2:11). Überraschenderweise lieferte der Jahn das beste Spiel des Tages gegen den späteren Meister aus Unterpfaffenhofen, auch wenn sich dies im klaren Ergebnis nicht widerspiegelt. Man brachte den Gegner immer wieder in Verlegenheit. So entwickelte sich ein phasenweise sehr ansehnliches Spiel. Das Rückspiel war dann wieder eine klare Sache für die Gastgeberinnen. Allerdings war auch hier trotz des klaren Ergebnisses eine Leistungssteigerung beim Freisinger Nachwuchs zu erkennen.

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