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Gold und Silber gab es für die Schwestern Raffaela (l.) und Tabea Rester vom Alpenverein Freising bei der Isar-Ilm-Meisterschaft in Pfaffenhofen. Das Bild zeigt sie bei der Siegerehrung.

Sportklettern beim Alpenverein Freising

Rester-Zwillinge rocken die Jugend

Hinter den Aushängeschildern des Freisinger Klettersports etabliert sich, dank eines engagierten und kompetenten Trainerteams, seit Jahren ein starker Nachwuchs. In den zurückliegenden Wochen waren junge Athleten vom Freisinger Alpenverein viel unterwegs – und dabei sehr erfolgreich.

Freising - Hinter den Aushängeschildern des Freisinger Klettersports etabliert sich, dank eines engagierten und kompetenten Trainerteams, seit Jahren ein starker Nachwuchs. In den zurückliegenden Wochen waren junge Athleten vom Freisinger Alpenverein viel unterwegs – und dabei sehr erfolgreich.

Aber auch einige aus der „alten“ Garde schnupperten wieder Wettkampfluft: Hanna Sixt, trainingsfleißiges Freisinger Talent, kam bei den bayerischen Meisterschaften in der Olympischen Kombination auf einen beachtlichen elften Platz. Die 14-Jährige zeigte sich in diesem Jahr als starke Allroundkletterin, mit der noch zu rechnen sein wird.

Erfolgreich unterwegs ist auch Anna Holzmann, die in der aktuellen bayerischen Rangliste bei der Jugend D Platz drei belegt. Zwei Wettkämpfe im Vorstiegsklettern (Lead) in Augsburg und Berchtesgaden konnte sie gewinnen, und auch in den Disziplinen „Bouldern“ und „Speed“ hat sie in der zurückliegenden Saison regelmäßig Top-Platzierungen belegt.

Dank dieser Leistungen löste die Elfjährige das Ticket zu ihrem ersten internationalen Wettkampf, dem Arge-Alp-Pokal in Innsbruck. Dort traten Nachwuchssportler aus Bayern, Österreich, Norditalien und der Schweiz gegeneinander an. Die gigantische Anlage in Tirol mit ihrem charismatischen Chef Reinhold Scherer, die im September eine tolle Weltmeisterschaft präsentierte, gilt als das Kompetenzzentrum in Sachen „Klettersport“.

So erwartete den Nachwuchs dort ein perfekter, anspruchsvoller, aber auch jugendgerechter Wettbewerb. Anna Holzmann startete im Lead: Als Zehnte der Vorrunde zog das Freisinger Nachwuchstalent gerade noch in das Finale ein, wuchs aber dort über sich hinaus und wurde hinter zwei Tirolerinnen herausragende Dritte. Das Team Bayern holte sich in der Gesamtwertung – nicht zuletzt durch den Podiumsplatz von Holzmann – noch Rang zwei.

Eine kleine Mannschaft aus dem Seilerbrückl vertrat bei der Isar-Ilm-Meisterschaft in Pfaffenhofen, den PAFROCK, die Freisinger Farben. Bei diesem Wettbewerb des Kletterverbunds Landshut/Pfaffenhofen/Freising gab es in diesem Jahr keine Kinderklasse, weshalb Raffaela und Tabea Rester in der Jugend starten mussten. Unbeeindruckt davon sammelten die beiden Elfjährigen bei der kraftraubenden dreieinhalbstündigen Vorrunde souverän die meisten Punkte und zogen in das Finale ein. Auch dort ließen sie nichts anbrennen: Raffaela Rester kam in der steilen Finalroute am höchsten, gewann knapp vor ihrer Zwillingsschwester Tabea und holte den Sieg in die Domstadt.

Bei den Senioren führte Christian Rester nach der Qualifikation. Im Finale musste er allerdings der kräftezehrenden Vorrunde Tribut zollen und dem Pfaffenhofener Alois Kirsch den Vortritt lassen. Mit Thomas Knoche trat bei den Herren ein erfahrener und extrem starker Wettkämpfer aus den Freisinger Reihen an. Nach einer souveränen Vorrunde war er frühzeitig als Bester für das Finale qualifiziert. In diesem ließ er sich auch durch einen frühen Sturz – Ursache war ein sich drehender Griff – nicht aus der Ruhe bringen. Er sicherte sich überlegen den Sieg bei den Isar-Ilm-Meisterschaften.

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