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Erste Lebenszeichen nach Krise

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Jahrzehntelanges Engagement: Stefan Holzmaier (35 J.), Jakob Kammerloher (35 J.), Georg Eder (40 J.), Werner Diemaier (40 J.), Anton Stock (35 J.), Alfred Stock (40 J.), Michael Grabichler (20 J.), Elisabeth Stock (35 J.), Robert Dohmen (35 J.), Rosemarie Schwaiger (40 J.) und Alois Eder (40 J.) (v. l.).  Foto: Fischer
Jahrzehntelanges Engagement: Stefan Holzmaier (35 J.), Jakob Kammerloher (35 J.), Georg Eder (40 J.), Werner Diemaier (40 J.), Anton Stock (35 J.), Alfred Stock (40 J.), Michael Grabichler (20 J.), Elisabeth Stock (35 J.), Robert Dohmen (35 J.), Rosemarie Schwaiger (40 J.) und Alois Eder (40 J.) (v. l.). Foto: Fischer

Oberhaindlfing - Die Krise beim SV Oberhaindlfing/Abens ist soweit bewältigt, wie sich jetzt bei der Jahreshauptversammlung herausstellte.

„Ohne Euch würde es den Verein nicht mehr geben“, machte Abteilungsleiter Werner Diemaier vor der versammelten Mitgliedschaft im Sportheim deutlich. Er spielte damit auf die letztlich erfolgreichen Bemühungen von Vorstand Stefan Holzmaier und dem Fördervereinsvorsitzenden Richard Thumann an.

Die beiden haben es laut Diemaier vollbracht, in Alexander Lippert einen Trainer zu finden, der es geschafft hat, wieder eine funktionierende erste Mannschaft aufzubauen. Laut Diemaier, der nach dem Rücktritt von Trainer Herbert Neumaier ebenfalls keine Perspektive mehr gesehen hatte, passt es jetzt wieder mit dem Trainingsfleiß und dem Einsatz. „Es schaut sehr gut aus“, resümierte Diemaier. Als nächstes Ziel nannte der Abteilungsleiter, die A-Klasse zu halten. Man habe zwar derzeit nur fünf Punkte auf dem Konto, aber die Freude am Fußball ist laut Diemaier wieder zurück, beim SV Oberhaindlfing/Abens. Es bestehe sogar die Hoffnung, in naher Zukunft bald wieder eine Reserve aufstellen zu können.

Auch Holzmaier begrüßte die Entwicklung, die der Fußball in Oberhaindlfing unter dem neuen Trainer Alexander Lippert genommen hat. Gerade dass Lippert auf den eigenen Nachwuchs setze, nötige ihm Respekt ab, gab Holzmaier zu verstehen. Die Bilanz von Jugendleiter Jakob Kammerloher fiel indes durchwachsen aus. Demnach wechselten sechs Spieler der A-Jugend zum Saisonende in den Seniorenbereich, wovon allerdings einer nach Palzing und einer nach Au abgewandert seien. Ein weiterer Spieler sei noch verletzt, bedauerte Kammerloher. Die drei Spieler, die übrig geblieben seien für den Seniorenbereich, stammten laut Kammerloher zudem nicht aus Oberhaindfing. Der Verein ist im Bereich A-Jugend auf eine Kooperation mit Au angewiesen. „Keine Beteiligung aus Oberhaindlfing in der laufenden Saison“, bedauerte Kammerloher. Zu den erfreulichen Dingen zählte es der Jugendleiter, dass die B-Jugend in der vergangenen Saison den Meistertitel ergattern konnte. Man befinde sich derzeit in der Kreisklasse allerdings auf den hinteren Plätzen, gab der Jugendleiter zu bedenken. Auch hier sei der SVAO auf eine Zusammenarbeit angewiesen. Im Falle der B-Jugend kooperiere man mit dem TSV Au.

Holzmaier, der in seinem Rückblick etwa auf das Benefizspiel zu Gunsten der Aktion „Helfen Sie Vincent“ und auf eine damit verbundene Vereinsspende an die „Aktion Knochenmarkspende Bayern eingegangen war, kündigte den Neubau eines Trainingsplatzes an. Ein Mitglied meldete zwar Zweifel an, ob das wirklich zu machen sei, Holzmaier beharrte jedoch auf dem Vorhaben und stellte fest, dass man das jetzt einfach in Angriff nehmen müsse. Das Gleiche gilt nach den Worten von Holzmaier auch für eine Modernisierung der Küche im Sportheim. Außerdem werde sich der Verein an der Anschaffung eines Defibrilators beteiligen. Als oberstes Gebot für die laufende Saison gab der Vorsitzende „sportlichen Erfolg durch die Mannschaften des SV Oberhaindfing/Abens“ aus.

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