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Faustball: Schlusslicht macht Freising zum Meister

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Bayernliga, wir kommen! Die Faustballer des TSV Jahn Freising mit (hinten, v. l.) Michael Huber, Gerald Senger und Ralph Ochsenkühn sowie (vorne, v. l.) Benjamin Wehle, Luca Reichwald und Reinhard Faltermaier haben eine starke Saison mit dem Aufstieg gekrönt. Stöldt
Bayernliga, wir kommen! Die Faustballer des TSV Jahn Freising mit (hinten, v. l.) Michael Huber, Gerald Senger und Ralph Ochsenkühn sowie (vorne, v. l.) Benjamin Wehle, Luca Reichwald und Reinhard Faltermaier haben eine starke Saison mit dem Aufstieg gekrönt. Stöldt

Freising - Riesen-Jubel bei den Faustballern des TSV Jahn Freising: Nach elf Jahren kehrt die Mannschaft von Kapitän Ralph Ochsenkühn in die Bayernliga zurück - dem SV Erolzheim II sei Dank.

Des einen Freud, des anderen Leid: Der TSV Jahn Freising ist Meister der Südbayernliga, weil der favorisierte TSV Heining-Neustift völlig überraschend auf der Zielgeraden gepatzt hat. Und das ausgerechnet beim bis dato punktlosen Schlusslicht SV Erolzheim II, das bereits lange vor dem letzten Spieltag als Absteiger feststand. Die Domstädter machten dagegen ihre Hausaufgaben und gewannen beim parallel laufenden Spieltag gegen den Gastgeber SV WB Allianz München und den TSV Unterpfaffenhofen-Germering II ohne Probleme mit jeweils 3:0.

Danach hieß es abwarten, bis die anderen Resultate eintrudelten. Zeitweise gab es sogar noch technische Probleme mit dem offiziellen Ergebnisdienst. Als schließlich beim gemeinsamen Mittagessen der Freisinger die Nachricht vom Ausrutscher des TSV Heining durchsickerte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr: Mit gleicher Punktzahl (23:5) und gleicher Satzdifferenz (plus 25) gewinnt der TSV Jahn Freising die Meisterschaft der Südbayernliga hauchdünn und nur aufgrund eines mehr gewonnenen Satzes vor dem Aufsteiger aus Niederbayern. Der kann den Durchmarsch nur noch über eine eventuelle Aufstiegsrelegation schaffen.

Mit dem Aufstieg in die Bayernliga hat sich der TSV Jahn Freising für eine konstant gute Arbeit in den vergangenen Jahren belohnt. „Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft“, freute sich der frühere Zweitliga-Angreifer Ralph Ochsenkühn über diesen unverhofften Erfolg. Zusammen mit dem ehemaligen U 18-Weltmeister und Allrounder Benjamin Wehle hat der 40-Jährige eine starke Truppe aufgebaut. Neben erfahrenen Stammkräften wie Angreifer Gerald Senger und Defensivmann Michael Huber wurden auch neue Spieler erfolgreich integriert.

Mit welchem Kader der TSV Jahn das Abenteuer Bayernliga in Angriff nehmen wird, steht aktuell noch in den Sternen. Derzeit wird in Freising ohnehin erst einmal gefeiert, bevor es in die verdiente Sommerpause geht.

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