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Jahn-Korbjäger wollen letzten Schritt zum Klassenerhalt machen

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Neun Siege sollten zum Klassenerhalt reichen – und genau diesen ominösen neunten wollen Coach Denis Rühmann (l.) und Co. gegen Landsberg eintüten. © Michalek

Der Klassenerhalt ist immer noch nicht in trockenen Tüchern. Den Basketballern des TSV Jahn Freising fehlt in der 2. Regionalliga Süd mindestens noch ein Sieg – und der soll am Samstag im Heimspiel gegen Schlusslicht HSB Landsberg gelingen. Los geht es um 18.30 Uhr in der Sporthalle der Luitpoldhalle.

Freising – Eigentlich hatten die Korbjäger des TSV Jahn Freising gehofft, dass sie spätestens im Januar nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben werden. Das hat jedoch nicht funktioniert – und dafür gibt es zwei wesentliche Gründe: Zum einen haben die Freisinger ihr Potenzial nicht immer ausgeschöpft und deshalb das eine oder andere Spiel unnötig verloren. Die Leistungen waren schlichtweg zu schwankend. Und zum anderen ist der Abstiegskampf heuer so spannend, weil die Liga sehr ausgeglichen ist und sich möglicherweise bis zu drei Teams verabschieden müssen. Für das Schlusslicht aus Landsberg und den Vorletzten aus Gröbenzell dürfte es extrem schwierig werden, das rettende Ufer noch zu erreichen. Die Domstädter – momentan Fünftletzter – verbuchen derzeit acht Siege auf dem Konto. Jahn-Headcoach Denis Rühmann hofft, dass seine Truppe mit neun Siegen sicher in der Liga bleibt.

Und dieser erlösende neunte Saisonerfolg soll am Samstag gegen Schlusslicht Landsberg eingefahren werden. Denis Rühmann warnt aber eindringlich davor, die Landsberger auf die leichte Schulter zu nehmen. „Für mich ist es nicht ganz nachvollziehbar, warum die Landsberger Letzter sind. Sie verfügen über eine ausgezeichnete Mannschaft“, betont Rühmann. Ganz aufgegeben scheinen die Gäste den Abstiegskampf noch nicht zu haben: Immerhin haben sie vor geraumer Zeit zwei Profis eingekauft. Einer von ihnen, Sharif Hudson, kann ein Match auch alleine entscheiden. Für 30 Punkte pro Spiel ist er allemal gut. „Wir müssen uns also darauf konzentrieren, seinen Wirkungskreis einzuschränken“, erklärt Rühmann.

Der Jahn-Trainer ist jedoch ganz guter Dinge. Personell kann er nämlich fast aus dem Vollen schöpfen. Jahn-Routinier Andreas Pink wird berufsbedingt fehlen – und Youngster Lennart Hornung hat sich in Dachau verletzt. Er wird sicher fehlen.

Apropos Dachau: Die Freisinger haben vor Wochenfrist im Derby bei den Spurs überzeugt. „Den Schwung aus diesem Spiel müssen wir einfach mitnehmen“, sagt Coach Denis Rühmann. Er wünscht sich, dass sein Team vor eigenem Publikum wieder eine attraktive und erfolgreiche Partie abliefern kann. „Ein souveräner Auftritt, ohne bis zur Schlusssirene zittern zu müssen, wäre mal wieder schön.“

Peter Spanrad

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