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Wie geht’s weiter bei den Junioren? Der Verbandsjugendausschuss des Bayerischen Fußball-Verbands hat einen Fahrplan für die zweite Saisonhälfte erstellt.

BFV-Verbandsjugendausschuss

Jugendfußball: Zweite Spielrunde wird ersatzlos gestrichen

  • vonAndreas Heilmaier - freier Mitarbeiter
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Jetzt wissen die Junioren, wie es 2021 weitergehen soll: Der Fußball-Verband will die Herbstrunde zu Ende bringen. Der Re-Start soll Mitte März erfolgen.

Landkreis – Es waren wichtigen Entscheidungen, die der Verbandsjugendausschuss des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) am vergangenen Freitag in seiner Sitzung mit den Bezirksjugendleitern verkündet hat: Verbandsjugendleiter Florian Weißmann erklärt in seiner Videobotschaft auf der BFV-Homepage, dass die Spielrunde 2 der Saison 2020/21, die ab Frühjahr geplant war, wegen der geänderten Situation ersatzlos gestrichen wird. Die Corona-Pandemie hatte eine Unterbrechung des Spielbetriebs ab Anfang November notwendig gemacht.

Weißmann: „Wir müssen die Herbstrunde unbedingt über die Bühne bringen.“

„Es gibt Ligen, die noch sieben Spieltage der Spielrunde 1 zu absolvieren haben – und es wird uns nicht gelingen, dass wir  diese  Masse  an  Partien bis Ende April nachholen. Uns fehlt dann einfach die Zeit, um die zweite Runde noch spielen zu können“, erläutert Weißmann, der auf einen Re-Start am Wochenende, 12./13. März, hofft. Es sei sogar ein noch früherer Beginn geplant gewesen. Doch wegen der zu erwartenden Witterungs- und Platzverhältnisse habe man davon Abstand genommen. Er hoffe aber trotzdem, dass man die laufende Runde bis Ende Juni über die Bühne bringen wird. Weißmann weiter: „Wir müssen die Herbstrunde unbedingt über die Bühne bringen. Denn anhand der Abschlusstabellen wird der Auf- und Abstieg vollzogen, sodass wir ab September hoffentlich in den normalen Spielbetrieb zurückkehren können.“

Die Verantwortlichen des BFV sorgen außerdem dafür, dass Teams, die die Herbstrunde bereits beendet haben, auch im Frühjahr wieder an einem geregelten Spielbetrieb teilnehmen können. „Für diese Mannschaften werden wir in jedem Fall Spielgruppen einrichten. Der einzige Unterschied zum normalen Spielbetrieb ist, dass es in diesen Gruppen keine Auf- und Absteiger geben wird“, sagt der Verbandsjugendleiter.

Das sind die Pläne für die nicht aufstiegsberechtigten Gruppen

Bei nicht aufstiegsberechtigten Gruppen, also auch im Kleinfeldbereich, werden die Spiele vom Herbst nicht mehr nachgeholt: Die Runde wird abgebrochen, dafür startet im Frühjahr eine neue. Auch bei aufstiegsberechtigten Gruppen hat man schon über das Ende der laufenden Halbrunde hinaus gedacht: Sollte der Spielbetrieb Mitte März beginnen und dann ohne Unterbrechungen durchlaufen, ist nach Abschluss der Relegationsspiele ein Saisonende spätestens Anfang Mai zu erwarten. Bei dieser möglichen Konstellation gibt es dann noch einmal eine Runde, sodass diese Mannschaften ebenfalls bis Ende Juni aktiv bleiben.

Ob die in diesem Jahr erstmals eingeführte Meldeliga über die laufende Saison hinaus Bestand hat, wird laut Weißmann spätestens im Februar von den Vereinen festgelegt – wobei in allen Spielkreisen eine Zwei-Drittel-Mehrheit notwendig ist. Allerdings wird das Ergebnis eines jeden Kreises separat ausgewertet, sodass es durchaus sein kann, dass beispielsweise die Spielkreise München und Donau/Isar 2021/22 mit unterschiedlichen Modellen an den Start gehen.

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