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Alles gegeben haben Melanie Lerch und die HSG-Frauen beim Auswärtsspiel in Dachau. Der Bayernliga-Primus war letztlich für den Aufsteiger aber eine Nummer zu groß.

Handball - Bayernliga

19:27! HSG-Frauen verlieren beim Spitzenreiter ASV Dachau

Der ungeschlagene Tabellenführer der Bayernliga war für die Handballerinnen der HSG Freising-Neufahrn am Ende eine Nummer zu groß. Die Truppe musste sich auswärts beim ASV Dachau klar mit 19:27 (7:13) geschlagen geben.

Freising – Trainer Peter Mesiarik hatte sich ein knapperes Ergebnis gewünscht: „Wir waren jedoch nicht konstant genug. Dachau hatte gerade einmal fünf schwache Minuten, bei uns gab es dagegen nur wenige gute Phasen.“ Die restliche Zeit hätte man vor allem im Abschluss katastrophal agiert, monierte Mesiarik.

Die Partie begann ausgeglichen, bis zum 4:4 blieben die Gäste dran. Allerdings kam bereits zu diesem Zeitpunkt zu wenig aus dem Rückraum. Auf der linken Seite versuchten sich Fjolla Haska oder Anna Sophia Meyerhofer und auf rechts Christina Schredl oder Simone Frachet. Der HSG-Trainer probierte viel aus, doch es klappte kaum etwas. So gerieten die HSG-Frauen in der Folge schnell ins Hintertreffen: 4:7 hieß es nach einer Viertelstunde und 6:11 fünf Minuten vor der Pause. Den letzten Freisinger Treffer im ersten Abschnitt markierte Spielmacherin Sabine von Bechen, die ohne Schmerzen mitspielen konnte. Das war einer der wenigen positiven Aspekte für Peter Mesiarik: „Das hat mich sehr gefreut. Die Sabine war lange auf dem Feld – das hat ihr gutgetan.“

Nach dem 7:13 zur Halbzeit erhöhte sich der Rückstand im zweiten Durchgang erst einmal wieder. Nach gut 40 Minuten stand bereits ein 9:17 aus Sicht der HSG-Frauen auf der Anzeigentafel – und daher war schon jetzt klar, dass in Dachau nichts zu holen sein wird. Der Kampfgeist stimmte jedoch: Insbesonders Außenspielerin Melanie Lerch steigerte sich, gab alles und durfte sich über den einen oder anderen schönen Treffer freuen. Zudem zeigte Simone Frachet keine Angst vor Schmerzen: Sie ging immer wieder dahin, wo es weh tun kann. Die Gastgeberinnen aus Dachau agierten aber insgesamt zu schnell – und vor allem die Anspiele an den Kreis bekam Freising-Neufahrn nie in den Griff.

Das Team näherte sich zwischenzeitlich beim 15:20 und 17:22 zwar jeweils noch auf fünf Tore an, enger wurde die Partie allerdings bis zum Ende nicht mehr. Mesiarik: „Wir hatten keinen Druck – daher hatte ich gehofft, dass wir befreit aufspielen können. Aber jetzt müssen wir uns auf das nächste Spiel gegen den MTV Stadeln konzentrieren. Wenn wir zum Jahresabschluss zwei Punkte holen, hätten wir eine traumhafte Hinrunde hingelegt.“ Mit aktuell 12:10 Zählern steht der Aufsteiger auf dem vierten Rang.

Bernd Heinzinger

Die HSG-Tore:

Sabine von Bechen 6/3, Melanie Lerch 5, Lisa Sigl 4/1, Saskia Dötterl 2, Anna Sophia Meyerhofer und Christina Schredl je 1.

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