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HSG-Express düst von Sieg zu Sieg

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Und ist die Gegenwehr auch noch so groß: Die Handballerinnen der HSG Freising-Neufahrn – hier Sabine von Bechen – sind in der Landesliga Nord nicht zu stoppen. © Michalek

Nach einer über weite Strecken überragenden Leistung durften sich die Handballfrauen der HSG Freising-Neufahrn über den nächsten Sieg freuen. Sie gewannen gegen den HC Sulzbach-Rosenberg mit 31:22 (20:11) und festigten damit ihre Tabellenführung in der Landesliga Nord.

Freising – Es dauerte ein bisschen, bis Freising-Neufahrn in die Begegnung fand: Erst nach über drei Minuten fiel das 1:0 durch Monika Eisgruber. Die HSG agierte in der Abwehr jedoch bärenstark und hatte in Melanie Schild wieder einen großen Rückhalt im Tor. So trafen die Gäste nach achteinhalb Minuten erstmals zum 1:2 aus ihrer Sicht.

Ab dem 4:3 dominierte der Ligaprimus die Partie in allen Belangen: Sabine von Bechen nahm den Spielaufbau in die Hand und ließ sich auch dadurch nicht beirren, dass sie zeitweise in kurze Deckung genommen wurde. Aus dem Rückraum zeigte Anna Sophia Meyerhofer, was sie drauf hat: Sie traf in dieser Phase dreimal hintereinander – am Ende hatte sie acht Tore in der Bilanz stehen. Aber auch Melanie Lerch legte wie gewohnt einen großartigen Kampfgeist an den Tag: Sie markierte über die Außen das 8:4 und sorgte auch sonst immer wieder für Gefahr. Im Kasten stand jetzt Rosalie Amanze, die gleich einen Siebenmeter parierte. Die Folge: Der Vorsprung wuchs praktisch im Minutentakt an. Über ein 13:7 baute Freising-Neufahrn seine Führung auf 16:9 und schließlich auf 20:11 zur Halbzeitpause aus.

Im zweiten Abschnitt ging es in diesem Stil weiter: Gleich die ersten drei Treffer gehörten den Gastgeberinnen. Angesichts der hohen Führung wurde zwar manche Torchance leichtfertig vergeben, doch meistens lief der Ball flüssig durch die eigenen Reihen. Lisa Sigl zeichnete sich durch gute Anspiele aus, wovon beispielsweise Kreisläuferin Monika Eisgruber profitierte. Und so durfte sich Trainer Peter Mesiarik schon bald den Luxus erlauben, munter durchzuwechseln und den Spielerinnen von der Bank Einsatzzeit zu geben. Ab dem 24:12 blieb der Vorsprung konstant – und erst in der Schlussphase durften die Gäste aus Sulzbach-Rosenberg noch etwas Ergebniskosmetik betreiben.

Das Fazit von Coach Mesiarik: „Wir haben eine super Leistung gezeigt – ich muss da allen Mädels großen Respekt zollen. Sehr stark war diesmal Anna Sophia Meyerhofer, sie hat ihre wohl beste Leistung im HSG-Trikot abgeliefert.“ Wenn man so weiterspiele, sehe es in Sachen Meisterschaft sehr gut aus.

Bernd Heinzinger

Die HSG-Tore:

Anna Sophia Meyerhofer 8, Melanie Lerch 7/1, Monika Eisgruber 4, Sabine von Bechen 4/2, Lisa Sigl 3, Nora Biesenthal 2, Saskia Dötterl 2, Christina Schredl 1.

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