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Sie brillierte als Passgeberin und als Werferin: Sabine von Bechen (M.) erzielte beim Kantersieg gegen den Tabellenvorletzten MTV Stadeln acht Treffer.

Handball - Bayernliga

HSG-Mädels krönen bärenstarke Hinrunde

Die Handballfrauen der HSG Freising-Neufahrn haben ihre hervorragende Hinrunde in der Bayernliga mit einem deutlichen Heimsieg gekrönt. Nach dem 34:24 (17:14) gegen den MTV Stadeln beenden die HSG-Mädels das Jahr mit 14:10 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz.

Freising – Der Start in die Partie ging allerdings gehörig in die Hose. Trotz zweier starker Paraden von Torhüterin Melanie Schild gerieten die Gastgeberinnen nach diversen vermeidbaren Ballverlusten mit 0:2 ins Hintertreffen. Die Leistungskurve zeigte aber schon bald wieder nach oben: Melanie Lerch brach nach knapp drei Minuten mit einem sehenswerten Treffer aus spitzem Winkel den Bann, Saskia Dötterl und Christina Schredl stellten daraufhin auf 3:2 für die HSG. Die Abwehr lieferte eine starke Leistung ab und eroberte oft den Ball, im Angriff leistete sich das Team jedoch zu viele technische Fehler. Somit blieb es eine enge Kiste, kurzzeitig lag die HSG sogar mit 8:9 hinten.

Das war allerdings der letzte Rückstand in dieser Partie: Beim Stand von 9:9 parierte Rosalie Amanze einen Siebenmeter, Anna Sophia Meyerhofer traf Sekunden später zum 10:9 – und drei weitere Tore später stand es bereits 13:9 für die HSG. „Super, Mädels!“, lobte Trainer Peter Mesiarik von der Bank. Ab dem 15:10 kam allerdings kurzzeitig Hektik ins Spiel – und nach drei Gegentoren hintereinander hieß es nur noch 15:13. Es war aber nur ein kleiner negativer Lauf: Nach einem starken Pass von Spielmacherin Sabine von Bechen traf Dötterl zum 16:13 – und die Außenspielerin erhöhte per Konter wenig später auf 17:13.

Im zweiten Durchgang gehörte Stadeln zwar das erste Tor, ehe von Bechen mit zwei Siebenmeter-Treffern wieder auf 19:15 stellte. Der Ball lief bestens durch die Reihen der Gastgeberinnen. Stark präsentierte sich dabei auch Fjolla Haska, die ihr Können einige Male aufblitzen ließ. Nach dem 21:17 gelangen der HSG gleich vier Tore in Serie zum 25:17, über zwei Treffer durfte sich Claudia Hilpert freuen. Und im Freisinger Kasten brillierte nun wieder Melanie Schild, die unter anderem einen Siebenmeter abwehrte und etliche weitere Würfe parierte. Vorne sorgten die Gastgeberinnen aus dem Rückraum immer wieder für Gefahr, Meyerhofer und Schredl konnten sich auszeichnen.

Die Entscheidung war bald gefallen – und spätestens nach dem 27:19 durch Fjolla Haska glaubte niemand mehr, dass noch etwas schiefgehen könnte. In der Schlussphase dominierten die HSG-Handballerinnen das Geschehen komplett und wurden vom zahlreich erschienenen Publikum in der Luitpold-Sporthalle mit großem Jubel belohnt.

Bernd Heinzinger

Die HSG-Tore warfen:

Sabine von Bechen 8/4, Anna Sophia Meyerhofer 6, Lisa Sigl 4, Melanie Lerch 4, Saskia Dötterl 4, Christina Schredl 3, Fjolla Haska 2, Claudia Hilpert 2 und Nora Biesenthal 1.

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