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Immer gefährlich: Fjolla Haska (mit Ball) steuerte sieben Treffer zum Kantersieg der HSG bei.

Handball - Bayernliga

Perfekter Jahresauftakt für die HSG-Frauen

Der Frühstart hat sich für die Handballerinnen der HSG Freising-Neufahrn gelohnt: Sie gewannen bei der HG Ingolstadt, dem Schlusslicht der Bayernliga, souverän mit 31:18 (13:9) und schraubten ihre Bilanz damit vor der Weltmeisterschaftspause auf 16:10 Zähler. Dementsprechend lobte Trainer Peter Mesiarik seine Truppe: „Ich bin mit der Leistung wirklich zufrieden. Wir waren von allen Positionen gefährlich.“

Freising – Nur zu Beginn taten sich die Gäste noch schwer, nach acht Minuten stand es gerade einmal 2:2. Die bis dato hohe Anzahl an technischen Fehlern ging jedoch schnell zurück. Im Kasten zeigte Rosalie Amanze – sie kam im ersten Durchgang auf eine Abwehrquote von über 60 Prozent – eine überragende Leistung. Und nach vorne gab Sabine von Bechen wie gewohnt den Takt vor und zeichnete auch gleich für die ersten drei Treffer der HSG verantwortlich. Im Anschluss sorgte Saskia Dötterl für zwei schnelle Tore – und schon lag Freising-Neufahrn mit 5:2 in Front.

In der Folgezeit blieben die Gäste am Drücker und bauten ihren Vorsprung bis auf fünf Tore (10:5) aus. Zu ihrem ersten Einsatz im HSG-Trikot kam dann auch Neuzugang Kira Reitner: Die 19-Jährige ist von Ungarn nach München gezogen und schloss sich dem Team an. Noch fehlt ihr natürlich die Bindung zur Mannschaft, dennoch zeigte sie auf der Mittelposition bereits starke Ansätze. Coach Mesiarik: „Sie ist ein super Talent und kann die Sabine in Zukunft gut entlasten.“

Die erste Halbzeit verlief danach bis zur Pause ausgeglichen, beim Stand von 13:9 für Freising-Neufahrn wurden die Seiten gewechselt. Nach dem Wiederanpfiff stieg bei der HSG die Trefferquote aus dem Rückraum: Fjolla Haska versenkte einige Würfe, und Anna Sophia Meyerhofer erzielte ihre fünf Tore sogar allesamt in der zweiten Hälfte. Ab dem 20:15 machten die Gäste dann so richtig ernst und erhöhten rasch ihre Führung. Die Abwehr stand bestens, es gelangen immer wieder Ballgewinne für schnelle Gegenstöße. Nun konnte sich auch Sandrine Nierhaus in die Torschützenliste eintragen – sie spielte in dieser Phase für Monika Gaisbacher am Kreis und wusste ebenfalls zu überzeugen. Bis sechs Minuten vor dem Ende legte Freising-Neufahrn einen Lauf mit neun Treffern am Stück zum 29:15 hin, Ingolstadt war damit völlig überfordert. Zwar wechselte Mesiarik munter durch, doch alle Spielerinnen von der Bank reihten sich nahtlos ins Team ein. Das Fazit des Trainers: „Ein Sieg zum Jahresanfang tut gut. Jetzt beginnt die dreiwöchige Vorbereitung auf die Nürnberg-Partie – da wollen wir nachlegen.“

Bernd Heinzinger

Die HSG-Tore erzielten:

Fjolla Haska 7, Sabine von Bechen 7/4, Melanie Lerch 5, Anna Sophia Meyerhofer 5, Saskia Dötterl 3, Sandrine Nierhaus 2 und Christina Schredl 2.

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