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Sie hatten sichtlich Spaß: Zehn Teams wetteiferten beim Volksfestturnier in der Savoyer Au um den Sieg.

Faustball – Volksfestturnier  

Spannende Spiele, verdienter Sieger

Strahlender Sonnenschein, beste Platzbedingungen: Zehn Mannschaften waren mit von der Partie, als der TSV Jahn Freising um Abteilungsleiter Stefan Ippi am Samstag zum mittlerweile 39. Faustball-Volksfestturnier ins Stadion in der Savoyer Au lud. Aufgrund zahlreicher terminlicher Überschneidungen wurde die Anzahl der teilnehmenden Vereine aus den vergangenen Jahren zwar nicht erreicht, was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat.

Freising – Der Sieg ging dabei – wie bereits 2015 – an die Mannschaft aus Unterpfaffenhofen-Germering, die den Zweitliga-Absteiger TV Rendel in einem hochklassigen Endspiel nach Sätzen mit 2:1 besiegte. Der Gastgeber, der zum einen noch nie in dieser Besetzung aufgelaufen war und zum anderen durch Spielführerin Bettina Faltermaier munter durchwechselte, so dass alle Akteurinnen und Akteure zum Einsatz kamen, belegte den achten Rang.

Bereits in der Vorrunde kam es zur ersten Überraschung, als der amtierende Deutsche Meister in der Altersklasse der Männer 45, der MTV Rosenheim, gegen den klaren Außenseiter FB Kaltbrunn mit 14:23 verlor. Die Rosenheimer, die nur mit einem verletzten Angreifer antraten, rehabilitierten sich dafür im Viertelfinale, in dem sie den Champion von 2016, die TG Landshut, aus dem Rennen warfen. Jedoch war für den MTV im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger Unterpfaffenhofen genauso Schluss wie für den STV Bettwiesen, der gegen Rendel deutlich den Kürzeren zog.

Schlagkräftig: Benjamin Wehle (r.) und die Faustballer des TSV Jahn zeigten gute Leistungen, mussten sich am Ende aber mit dem achten Platz begnügen.

Im Finale holte Rendel den ersten Satz im Schnelldurchgang mit 11:6 – alles sah nach dem nächsten Erfolg des TV nach 1983 aus. Eine taktische Umstellung bei Germering im zweiten Abschnitt brachte die Wende. Rendel fand kein Mittel mehr gegen die platzierten Schläge von Matthias Willer im Trikot des TSV, der zweite Durchgang ging verdient mit 11:7 an die Spieler aus Unterpfaffenhofen. Diese ließen sich im dritten Satz nicht mehr die Butter vom Brot nehmen: Sie gewannen mit 11:7 und somit das Volksfestturnier.

Weit davon entfernt war der TSV Jahn um Mittelmann Gerald Senger. Allerdings spiegelt die Platzierung nicht die gezeigte Leistung wider. Nachdem Freising das erste Spiel dank einer starken Abwehr um Reinhard Faltermaier und Elke Dotzauer knapp gewonnen hatte, setzte es eine unglückliche Niederlage gegen die TG Landshut. Auch das entscheidende Match in der Vorrunde gegen Bettwiesen ging verloren. Dabei reichten die guten Angriffsschläge von Benjamin Wehle und Tobias Bachner nicht aus, um diese Partie für sich zu entscheiden. Nach einem Sieg sowie einer weiteren Niederlage gegen Rendel II stand der TSV Jahn am Ende auf dem achten Platz. Aber wie sagte danach Hauptangreifer Benny Wehle: „Gewinnen ist nicht alles – der Spaß steht im Vordergrund. Und den hatten wir!“ 

Stefan Ippi

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