Weltkarte mit einer Luftlinie von Freising nach Perth in Australien
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Beeindruckende Leistung: Die kleinen und großen Radsportler des Radfahrervereins Neustift Freising schafften in 35 Tagen insgesamt 13 850 Kilometer – das entspricht der Distanz von Freising nach Perth.

Radsport

Frühjahrschallenge des RVN Freising: Einmal nach Australien und zwölfmal auf den Mount Everest

Die Radsportler des RVN Freising sammelten bei einer Challenge fleißig Kilometer und Höhenmeter. Die Bilanz nach 35 Tagen kann sich wahrlich sehen lassen.

Freising – Die Pandemie lässt aktuell kein Vereinstraining zu. Deshalb können auch die kleinen und großen Radsportler vom RVN Freising nur individuell oder mit der Familie in die Pedale treten. Besonders viel Spaß macht es, wenn sich das Training mit einer Challenge verbinden lässt – und die war mit Blick auf die gesammelten Kilometer und Höhenmeter ein voller Erfolg.

Die Aufgabe bei der ersten Frühjahrschallenge des RVN Freising bestand darin, innerhalb von 35 Tagen so viele Kilometer und Höhenmeter wie möglich auf dem Mountainbike, dem Rennrad oder dem Rollentrainer zu absolvieren. Insgesamt 35 Teilnehmer ab einem Alter von vier Jahren nahmen sich der Herausforderung an. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Zusammenaddiert kamen 13 850 Kilometer und 106 096 Höhenmeter dabei heraus. Das entspricht der Entfernung von Freising bis Perth in Australien sowie zwölf Anstiegen rauf auf den Mount Everest.

Virtuelle Challenge am klassischen Anstieg nach Alpe d’Huez

Die Wertung erfolgte unterteilt nach Mountainbike-Kids und Erwachsene. Am weitesten an einem Tag radelten bei den Kindern Tobias Remmele (70,74 Kilometer) und bei den Großen Konstantin Huber (142 Kilometer). In der Kategorie „Wer fährt an einem Tag die meisten Höhenmeter?“ lieferten sich bei den Kids Ida Siebrecht, Egon Siebrecht und Tobias Remmele eine virtuelle Challenge am klassischen Anstieg nach Alpe d’Huez in Frankreich. Tobias schaffte es sogar noch etwas weiter und höher und sicherte sich auch hier mit 1396 Höhenmetern den ersten Platz.

Bei den Erwachsenen duellierten sich Tina Heun-Rattei und Karl Trenz um die meisten Höhenmeter am virtuellen Anstieg auf den Mont Ventoux. Letztlich gewann Trenz (1525 Höhenmeter) vor Heun-Rattei (1508). Ebenfalls stark: Georg Wechselberger meisterte 1350 Höhenmeter.

Schmackhafte Belohnung für fleißige Radler

Die meisten Gesamtkilometer bei der Challenge radelten bei den Kids Tobias Remmele mit 543,42 sowie bei den Erwachsenen André Storl mit 1255,8 Kilometern – dicht gefolgt von Andi Remmele, der es auf 1133,14 Kilometer brachte. Mit Blick auf die Gesamthöhenmeter glänzte beim Mountainbike-Nachwuchs Egon Siebrecht mit 6704 Höhenmetern, und bei den Großen sorgten Ines Siebrecht (13 140), Karl Trenz (11 233) und Norman Siebrecht (10 098) für die Bestwerte. Am häufigsten auf das Rad stiegen an den 35 Tagen bei den Kids Kai Storl (20 Mal) und Linda Helm (19 Mal). Bei den Erwachsenen hatte André Storl (29 Mal) in dieser Wertung die Nase vorn, Emilia Kirner lag mit 25 Mal nicht weit dahinter.

Das Fazit fällt unabhängig von den Zahlen sehr positiv aus, die Wertung „Wer hatte am meisten Spaß bei der Challenge?“ geht definitiv an alle Teilnehmer. Als Belohnung für ihren Einsatz freuen sich die Sportler über Eisgutscheine für die Eisdiele Garda in Freising. Die Kalorien sind bei der nächsten Tour sicher schnell wieder verbrannt.  

ft

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