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Gut gelaunt: Dietmar Brosi holte mit 647 Holz das Tagesbestergebnis.

Sportkegeln

„Absolut überzeugende Vorstellung“: VfB feiert am zweiten Spieltag seinen ersten Bundesliga-Sieg

Jetzt sind wir in der Bundesliga angekommen!“ So kommentierte Abteilungsleiter Sepp Niedermair den 6:2-Sieg des VfB Hallbergmoos gegen die SF Friedrichshafen.

Hallbergmoos – „Jetzt sind wir in der 1. Bundesliga angekommen!“ So kommentierte Abteilungsleiter Sepp Niedermair den 6:2-Sieg des VfB Hallbergmoos gegen die SF Friedrichshafen. Dabei erkegelten sich die Hallberger Männer beim 3722:3473 einen großen Vorsprung von 249 Holz.

Unter Einhaltung der Hygienevorschriften starteten die Aufsteiger aus Hallbergmoos in ihr erstes Heimspiel in der 1. Bundesliga. Zunächst gingen Bogdan Tudorie, Dietmar Brosi und Radovan Vlajkov auf die Bahnen. Hier legte Brosi gleich mit hohen Würfen los und ließ seinem Gegner Michael Reiter nicht den Hauch einer Chance. Mit 157, 162, 162 und 166 Holz holte er alle vier Sätze – und mit insgesamt 647 Kegeln zudem das Tagesbestergebnis. Dagegen startete Vlajkov mit 130 Holz eher schwach und gab damit im Duell mit Michael Weber den ersten Satz ab. Doch der Serbe steigerte sich, gewann die weiteren Durchgänge und ließ seinen Gegner beim 622:515 klar hinter sich. Tudorie hatte mit Lukas Funk den stärksten Spieler der Friedrichshafener vor der Brust: Den ersten Abschnitt verlor Tudorie knapp (154:155), den zweiten Satz konnte er mit einem Kegel Vorsprung für sich verbuchen (159:158). Am Ende siegte Funk mit 625:603.

VfB Hallbergmoos: Klare Führung nach drei Partien

Mit einer klaren Führung von 162 Holz starteten dann Damir Cekovic, Tobias Kramer und Alexander Stephan in ihre Partien. Cekovic legte in Durchgang eins gleich starke 162 Holz vor, dem Mario Listes nur 134 entgegensetzen konnte. Satz Nummer zwei sicherte sich Listes mit 143:141, ehe Cekovic wieder Oberwasser bekam und letztlich mit 3:1 Sätzen und 637:572 Holz die Oberhand behielt.

Für einen Schreckmoment sorgte Tobias Kramer in seiner Partie gegen Nicolai Müller: Kramer rutschte weg und hielt sich daraufhin das Knie. Aber er rappelte sich wieder auf und konnte nach einigen Dehnübungen sein Spiel fortsetzen. Das Ergebnis: Am Ende hatte jeder zwei Durchgänge gewonnen, doch Müller ergatterte den Mannschaftszähler (621:615).

Thomas Schneider: „Das gibt uns viel Selbstvertrauen.“

Als einziger Hallbergmooser verpasste Alexander Stephan am Samstag knapp die 600er Marke. Dennoch holte er mit 598 Holz und drei Satzgewinnen seinen Mannschaftspunkt gegen Darko Lotina (570). Damit setzte sich der VfB mit einem starken Gesamtergebnis von 3722:3473 Holz und 16:8 Satzpunkten gegen Vorjahresaufsteiger SF Friedrichshafen durch. Sehr zur Freude von Aktivensprecher Thomas Schneider: „Das war eine absolut überzeugende Vorstellung aller VfB-Akteure. Trotzdem gibt’s angesichts kleinerer Unkonzentriertheiten noch Luft nach oben. Aber das kompakte Auftreten der Mannschaft in den ersten beiden Spielen gibt uns viel Selbstvertrauen.“

Nun gilt es am kommenden Wochenende, „den Wind in den Segeln zu halten“. Am Samstag spielt der VfB beim SV Wernburg, dem Aufsteiger aus Thüringen. Der hatte am ersten Spieltag Vizemeister Victoria Bamberg mit 6:2 geschlagen. Nach der 2:6-Niederlage in Raindorf hat Wernburg nun – wie der VfB – 2:2 Punkte auf dem Konto.

cob

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