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In der ersten Halbzeit hielten Fjolla Haska und das Team von Freising-Neufahrn gegen den Favoriten von Würm-Mitte gut mit. Am Ende verlor man aber deutlich.

Handball Bayernliga Frauen

Handball: Würm-Mitte-Frauen zu stark für Freising-Neufahrn

In Halbzeit 1 hielten Handballfrauen von Freising-Neufahrn gegen den Favoriten Würm-Mitte gut mit. Dann ließen die Kräfte nach - man verlor mit 21:32 (11:13).

Freising – Nach wenigen Minuten stand es 1:4, dann folgte die beste Phase der Gastgeberinnen. Melanie Kapser konnte sich ein ums andere Mal durchsetzen, aber auch Fjolla Haska traute sich in den schmerzhaften Bereich durch die Mitte – und traf. Nach knapp zehn Minuten hatte die heimische HSG aus dem Rückstand eine 6:4-Führung gemacht, dementsprechend gut war die Stimmung in der Halle.

Doch ab dem 7:5 hatte man Pech im Abschluss. Christina Schredl traf nur die Latte, Anna Sophia Meyerhofer setzte zweimal den Ball daneben. Dazu fabrizierte die normalerweise sichere Melanie Kapser zwei eklatante Fehlpässe – trotzdem hatte Freising-Neufahrn bis zum 10:9 noch die Nase vorn. Gegen Ende der ersten Hälfte bekamen die Gäste aber Oberwasser, und nur dank einiger gigantischer Paraden von Torhüterin Melanie Schild, hielt sich der Rückstand zur Pause in Grenzen – 11:13 stand es nach 30 Minuten aus Sicht des Außenseiters.

Nach Wiederbeginn kamen die Gastgeberinnen durch Tore von Schredl und Fjolla Haska sogar auf 13:14 heran, dann aber ging im Angriff nichts mehr zusammen, und innerhalb von fünf Minuten zog Würm-Mitte auf 20:13 davon (38.). Erst dann gelang Kapser, und das sogar in Unterzahl, wieder ein Treffer zum 14:20, doch postwendend stellte der Gast den alten Abstand wieder her. In Folge zeigten die Gastgeberinnen einige schöne Ballstafetten, und der Rückstand blieb zunächst konstant.

Da die Heim-HSG kaum Wechselmöglichkeiten hatte, ließen die Kräfte in den letzten Spielminuten nach. Würm-Mitte nutzte das und zog um elf Treffer auf letztlich 32:21 davon. Trainer Peter Mesiarik: „Ich bin nicht unzufrieden. Die Frauen haben in der ersten Hälfte sehr gut gekämpft. Schade, dass es dann noch so hoch wurde.“

Die HSG-Tore warfen: Melanie Kapser 5, Christina Schredl 5/2, Fjolla Haska 4, Anna Sophia Meyerhofer 3, Blerta Haska 3 und Claudia Hilpert.

Bernd Heinzinger

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