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Hellwach in entscheidenden Momenten

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Sicheres Zuspiel: Michael Buhl leitet das Spielgerät an einen Mannschaftskameraden beim Heimsieg gegen Gröbenzell weiter. Foto: Gleixner
Sicheres Zuspiel: Michael Buhl leitet das Spielgerät an einen Mannschaftskameraden beim Heimsieg gegen Gröbenzell weiter. Foto: Gleixner

Freising - Das Verfolgerduell in der 2. Regionalliga entschieden die Basketballer des TSV Jahn für sich.

In einer bis kurz vor Schluss sehr spannenden Partie bezwangen sie Slama Jama Gröbenzell mit 76:66 (20:15, 30:33, 48:43). Damit festigten die Freisinger ihren dritten Tabellenplatz.

Die Partie begann viel versprechend. Die Taktik von Jahn-Coach Sebastian Schwepcke schien perfekt aufzugehen. Dank einer konzentrierten und aggressiven Defensive gelang es dem Jahn-Team, die Wirkungskreise von Gröbenzells super Einzelspielern einzuschränken. In der Offensive dominierten die Freisinger Noah Moruzzi und Peter Lackhoff, die zum Viertelwechsel für die zufrieden stellende 20:15-Führung sorgten. Im zweiten Viertel war dann freilich der Wurm drin. Der Spielfluss war wie abgerissen. Die Freisinger gaben das Spiel aus der Hand und agierten unkonzentriert. Mit dem 30:33 zur Pause waren die Gastgeber noch gut bedient.

Als dann die Freisinger in der Anfangsphase des Schlussviertels auf 64:49 davonzogen, schien die Partie gelaufen zu sein. Aber Gröbenzell erwies sich als kampfstark und verkürzte binnen weniger Minuten auf 66:65. „Das war der übliche Einbruch einer Mannschaft, wenn sie kurz vor Schluss so weit vorne liegt“, zweifelt Jahn-Coach Schwepcke nie am Sieg seines Teams. „Vor allem hat unsere Mannschaft am Ende Charakter gezeigt. Besonders freut es mich, dass Jakob Kock, der eine miserable erste Halbzeit gespielt hat, mit seinen Punkten alles klar machte.“ Es war in der Tat beeindruckend, wie Kock in diesen letzten knapp zwei Minuten mit ungeheurer Power und Konzentration die Gröbenzeller in die Knie zwang. Innerhalb von 30 Sekunden gelangen ihm sieben Punkte. Danach resignierten die Gäste. Das war dann auch für Routinier und Oldie Peter van Overmeir beachtlich. „Wir hatten zwar die Gröbenzeller weitgehend im Griff. Aber am Ende war’s knapp. Da hat dann Jakob für die Befreiung gesorgt. Heute hat - bis auf wenige Ausnahmen - vieles in unserem Spiel sehr gut geklappt.“ Der TSV Jahn hält damit weiter Kontakt zu den beiden führenden Teams.

Aufstellung

Bleck, Brückner (2), Buhl (2), Hellmich (18), Knöckl, Kock (10), Lackhoff (11), Moruzzi (13), van Overmeir (9), Weber (9).

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