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Abstiegskampf: Die HSG-Männer wollen im Kellerduell am Sonntag den ersten Saisonsieg einfahren. 

Handball-Landesliga 

Letzte Chance für einen Umschwung

Wenn die Männer der HSG Freising-Neufahrn gegen den MTV Stadeln (So., 16.30 Uhr) nicht endlich den ersten Saisonerfolg einfahren, dann werden sie die Rote Laterne wohl nicht mehr los.

Freising - Derzeit haben die Gäste fünf Zähler Vorsprung auf die HSG, das Auswärtsergebnis in Stadeln macht aber für die Begegnung in der heimischen Sporthalle durchaus Hoffnung. Damals holten die Schützlinge der Trainer Walter Schuhbauer und Erik Brasko immerhin ein Unentschieden, es war der bislang einzige Punktgewinn in dieser Landesliga-Saison. Daher sieht Schuhbauer seine Truppe in einer guten Ausgangssituation: „Psychologisch gesehen ist das für uns ein Vorteil. Wir sind derzeit gut drauf, es wird sicherlich ein Duell auf Augenhöhe.“

Für die wichtige Begegnung – die letzte Chance, vielleicht doch noch den Anschluss an die Plätze weiter vorne zu finden – können die Trainer auf einen kompletten Kader zurückgreifen. Nach seinem krankheitsbedingten Ausfall vorige Woche kehrt mit Ernad Huzejrovic ein Schlüsselspieler im Rückraum zurück. Bislang hat er in dieser Saison allerdings noch nicht so überzeugen können, wie es sich die Trainer vorstellten. Schuhbauer: „Er hat sicherlich noch Luft nach oben, und kann es eigentlich besser. Wir hoffen, dass er seine Form findet.“

Dafür kommt Michael Schuster immer besser in Schwung. Schon in der letzten Partie zeigte er seine Klasse, war da einer der Besten im HSG-Dress. Auch Neuzugang Andras Falkner macht Hoffnung.

Es gäbe also durchaus einige Lichtblicke wie der Trainer betont: „Wir müssen uns jetzt nur auch einmal belohnen und endlich den ersten Sieg einfahren.“ Dafür wurde intensiv trainiert, der Schwerpunkt der Trainer liegt darin, dass die Truppe einmal über 60 Minuten konstant auftritt. Die „berühmten zehn bis 15 schwachen Minuten“, so bezeichnet es Schuhbauer, kosteten schon viel zu viele Punkte. „Wenn wir dies einmal abstellen könnten, dann würde es viel besser laufen.“ Gegen Stadeln rechnet er mit einer defensiv orientierten Partie, schon das Hinspielergebnis von 21:21 lässt kein Offensivfeuerwerk erwarten.

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