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HSG in einer eigenen Liga

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Der sitzt: Monika Eisgruber erzielte gegen Bergtheim II sechs Tore – eines davon war besonders spektakulär. © Lehmann

Die Handballfrauen der HSG Freising-Neufahrn sind weiterhin nicht zu stoppen: Der Landesliga-Spitzenreiter siegte auch gegen den HSV Bergtheim II souverän mit 30:17 (15:9) und verteidigte damit seinen Vorsprung von sechs Zählern auf Verfolger Stadeln.

Freising – Zu Beginn hatten die HSG-Frauen allerdings einige Probleme: Ob Pfostenwürfe oder Fehlpässe, es passte noch nicht im Angriffsspiel. Und so lag Freising-Neufahrn nach zehn Minuten mit 3:5 zurück. Angst, dass die Erfolgsserie jäh zu Ende gehen würde, musste aber niemand haben: Sabine von Bechen dirigierte wie gewohnt das Spiel, in der Abwehr gelangen einige Ballgewinne. Saskia Dötterl erzielte bald den 5:5-Ausgleich – und nach zwei weiteren Toren lagen die Gastgeberinnen nach einer Viertelstunde mit 7:5 in Führung. Die mit nur einer Auswechselspielerin angetretene Bergtheimer Reserve kam zwar noch einmal auf ein Tor heran, doch dann dominierte die HSG das Match in allen Belangen: Ob Sabine von Bechen auf Monika Eisgruber oder Lisa Sigl auf Melanie Lerch – die entscheidenden Pässe kamen an, und so klingelte es ein ums andere Mal im gegnerischen Kasten. Zudem präsentierte sich Torfrau Rosalie Amanze in guter Form. Die logische Folge: Die HSG traf sechs Mal nacheinander. Besonders spektakulär machte es Monika Eisgruber, die per Heber für das 14:7 sorgte. Zur Pause hätte es sogar noch höher als „nur“ 15:9 stehen können.

Im zweiten Durchgang gehörte der erste Treffer zwar Bergtheim II, doch dann legte der Tabellenführer noch einmal nach: Fünf Tore später stand es bereits 20:10 für die HSG Freising-Neufahrn – damit war der 17. Sieg in Folge bereits jetzt so gut wie sicher. Trainer Peter Mesiarik nutzte wie in den Partien zuvor den großen Vorsprung, um wieder munter durchzuwechseln. Daher kam es zu einem kleinen Bruch im Spiel – und von der Ersatzbank war nach drei Gegentoren am Stück zum 20:13 schon zu hören: „Mädels, reißt euch zusammen!“ Aber Christina Schredl und anschließend dreimal Lisa Sigl sorgten wieder für geordnete Verhältnisse. Über ein 25:15 brachte Freising-Neufahrn den Sieg souverän nach Hause.

Bernd Heinzinger

Die HSG-Tore:

Monika Eisgruber 6, Sabine von Bechen 6/2, Lisa Sigl 6/2, Melanie Lerch 5, Christina Schredl 2, Saskia Dötterl 2, Sandrine Nierhaus 1, Nora Biesenthal 1 und Theresa Obermeier 1/1.

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