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HSG Freising-Neufahrn und SC Eching mischen in der Bezirksoberliga vorne mit

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Sebastian Wärthl wirft einen Siebenmeter.
Zehn Tore – davon fünf per Siebenmeter – machte Sebastian Wärthl beim 26:21-Erfolg seiner HSG Freising-Neufahrn in der BOL-Heimpartie gegen die TG Landshut II. © Gleixner

Siege gab‘s am Wochenende für die Handballer der HSG Freising-Neufahrn und des SC Eching in der Bezirksoberliga. Doch der Eching-Coach war nicht zufrieden.

Freising/Eching – Dank eines knappen Heimerfolgs bleiben die Handballmänner der HSG Freising-Neufahrn weiter vorne in der Bezirksoberliga dabei. Die Echinger durften sich ebenfalls über einen Sieg freuen und stehen in der Tabelle direkt dahinter auf Rang drei.

HSG Freising-Neufahrn – TG Landshut II 26:21 (8:10). Die Abwehr habe über 60 Minuten lang sehr gut gestanden, lobte Freisings Abteilungsleiter Jürgen Steinhauer. „Im ersten Abschnitt haben wir im Angriff aber zu selten die Lücken gefunden und eine Erfolgsquote von unter 50 Prozent gehabt.“

Zwar lagen die Hausherren immer wieder knapp vorne, doch richtig absetzen konnten sie sich nicht. Das 8:6 durch Alexander Heldner nach 20 Minuten war der einzige Zwei-Tore-Vorsprung. Nach dem 7:8-Anschlusstreffer reagierte der Trainer der TGL II mit einer Auszeit – und die beflügelte den Gast, der zur Pause mit 10:8 führte.

Im zweiten Abschnitt lief es deutlich besser bei der HSG. Das fing bei den Torhütern an: Neben dem erneut starken Andreas Meßner feierte Neuzugang Bence Veres sein Debüt und gefiel mit einigen Paraden. Auf dem Feld dirigierte mit Elias Küpper ein weiterer Neuer die Mannschaft. Steinhauer lobte: „Er hat immer wieder seine Mitspieler intelligent in Szene gesetzt oder selbst Siebenmeter herausgeholt.“ Diese verwandelte stets Sebastian Wärthl, der am Ende zehn Treffer für sich verbuchen konnte.

Bis zum 19:19 blieb es ausgeglichen, doch dann zündete die HSG den Turbo und zog durch eine starke Schlussphase noch deutlich davon. Steinhauers Fazit: „Heute haben die Männer eine gute Teamleistung gezeigt, jeder hatte seine Aktionen, und wir haben uns verdientermaßen den Sieg geholt.“

Die Tore: Sebastian Wärthl 10/5, Michael Schuster 6, Konstantin Vopel 3, Alexander Heldner 3, Christian Heldner 1, Tobias Kapser 1, Elias Küpper 1 und Petrit Guri 1.

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MBB SG Manching – SC Eching 28:31 (13:17). Trotz des Siegs zeigte sich Echings Coach Lukas Monz alles andere als zufrieden mit der Leistung seines Teams: „Wir haben am Ende unsere Angriffe runtergegurkt, schön anzuschauen war das nicht. Ein derartiger Handball ist nicht unser Anspruch.“

Die Partie begann unglücklich für die Gäste. Nach zehn Minuten verletzte sich Christoph Weilbach am Auge und konnte nicht weitermachen. Konstantin Daum erwischte es kurz darauf am Knie. Mit 9:10 lagen die Echinger zwischenzeitlich zurück, ehe die beste Phase folgte. Besonders Thomas Landsmann traf jetzt für seine Truppe, doch trotz seiner insgesamt 13 Tore sei auch bei ihm noch deutlich Luft nach oben gewesen, betonte Trainer Monz.

Mit einem 17:13 für den SCE kam der Pausenpfiff, im zweiten Abschnitt wurde es allerdings noch einmal richtig eng. Ab dem 24:20 klappte im Spiel nach vorne nicht mehr viel, die MBB SG Manching holte auf. Ob beim 24:25 oder später beim 28:29: Die Hausherren kamen dem Ausgleichstreffer nahe, schafften diesen aber nicht.

Das Fazit von Monz: „Wir machten es durch viel zu viele technische Fehler und falsche Entscheidungen unnötig spannend.“ Eine Ausnahme seien einzig die starken Leistungen der Torhüter Maximilian Ernst und Niklas Jahn gewesen, lobte er.

Die Tore: Thomas Landsmann 12/3, Marlon Escriva 5, Fabian Halbig 4, Lukas Monz 4, Kevin Pausch 3, Laurenz Reichert 2 und Konstantin Daum 1.

Bernd Heinzinger

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