Handball-Bayernliga

Kein Happy-End zum Einstand

Es war das Spiel eins nach Peter Mesiarik. Die HSG-Frauen unterlagen in Zirndorf mit 28:30. 

Freising – In dieser Woche ging bei den Handballfrauen der HSG Freising-Neufahrn eine Ära zu Ende, Peter Mesiarik trat nach Differenzen als Coach zurück. Co-Trainer Rudi Lerch übernahm – gezwungenermaßen – das Kommando, und mit ihm auf der Bank zeigte die Truppe beim haushohen Favoriten HG Zirndorf eine starke kämpferische Leistung. Der Bayernligist belohnte sich dafür allerdings nicht und unterlag letztlich knapp mit 28:30 (15:14). Mit der aktuellen Bilanz von 10:20 Zählern bleibt Freising-Neufahrn auf dem zehnten Rang in der Tabelle.

Lerch meinte im Anschluss: „Es ist richtig schade. Bis auf fünf Minuten in der zweiten Hälfte waren wir eigentlich die bessere Mannschaft.“ Sogar sein Zirndorfer Trainerkollege habe bestätigt: „Heute wart ihr besser.“ Nach einem anfänglichen 2:2 zogen die HSG-Frauen erst einmal davon. Bis auf 8:5 wuchs die Führung, angetrieben von einer starken Melanie Kapser. Sie spielte angeschlagen, biss sich aber durch und überzeugte mit ihrem Kampfgeist. Von den Halbpositionen trafen Christina Schredl (7 Tore) und Anna Sophia Meyerhofer (5). Lerch aber monierte ein wenig: „Da hätte noch deutlich mehr kommen können.“ Ab der 20. Minute mussten die Leistungsträgerinnen einmal eine Pause einlegen, das nutzte Zirndorf zu einer kurzen Aufholjagd bis zum 11:11.

Zur Halbzeit lag dann Freising-Neufahrn wieder knapp mit 15:14 vorne, und im zweiten Abschnitt entwickelte sich eine eng umkämpfte Partie. Bis zum 25:25 blieben die Gäste dran, ehe eine letztlich entscheidende Schwächephase kam. Lerch: „Da schlichen sich leider viel zu viele technische Fehler ein, welche Zirndorf zu Gegenstoßen nutzte.“ Folglich trafen die Gastgeberinnen fünfmal nacheinander zum 25:30 aus HSG-Sicht – das war praktisch die Entscheidung. Noch wollte man sich aber nicht geschlagen geben und kämpfte bis zum Schluss weiter. Drei weitere Treffer gelangen, doch dann fehlte letztlich die Zeit, um die Wende zu schaffen.

Rudi Lerch betonte nach der Partie: „Mit der Leistung der Mannschaft bin ich richtig zufrieden. Am Ende zählen aber leider nur die Punkte.“ Die Truppe habe sich ihm gegenüber aber sehr gut verhalten: „Ich habe keine Probleme gehabt und es wäre vernünftig, dass ich bis zum Saisonende weitermache.“

Die Tore für die HSG:

Christina Schredl 7/3, Melanie Kapser 6, Anna Sophia Meyerhofer 5, Fjolla Haska 3, Blerta Haska 3, Lisa Gruber 3/2 und Monika Düresova.

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