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Trainer kritisiert konditionelle Diskrepanz

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Michael Buhl und Co hoffen in Schrobenhausen auf den ersten Sieg im neuen Jahr. © Lehmann

Hatte man den Basketballern des TSV Jahn Freising im Laufe der Vorrunde noch zugetraut, vielleicht sogar in den Kampf um die Spitzenplätze der 2. Regionalliga eingreifen zu können, müssen sie jetzt sogar auf der Hut sein, nicht Richtung unteres Tabellendrittel abzurutschen. Im Jahn-Lager blickt man deshalb mit gemischten Gefühlen der Auswärtspartie bei den Green Devils vom SSV Schrobenhausen entgegen (Samstag 19.30 Uhr).

Freising  Die Stimmung bei den Jahn-Basketballern war am vergangenen Samstagabend im Keller. Kein Wunder: Eine Halbzeit dominierten sie gegen München Basket, sahen wie der sichere Sieger aus. Nach der Pause ging überhaupt nichts mehr. Fast ohne Gegenwehr ließen sie die Münchner gewähren. „Wir haben wieder einmal in einem Spiel unsere zwei Gesichter gezeigt“, war Head-Coach Denis Rühmann auf Ursachenforschung. Das Hauptproblem bestehe momentan darin, dass alle routinierten Leistungsträger nur Kondition für maximal eine Halbzeit hätten, so die Beobachtung von Rühmann. „Die Weihnachtspause hat uns nicht gut getan, weil unsere Routiniers kaum trainierten.“ Da nutzt es wenig, wenn die jungen Spieler, wie beispielsweise Thomas Kahlert, die durchtrainiert haben, voll im Saft stehen. Die allein können die Defizite der Oldies nicht kompensieren. Rühmann will nach der Schlappe gegen München Basket nicht lamentieren. „Wir müssen nach vorne schauen und die Trainingsintensität wieder erhöhen.“ Denn ein wenig Sorge hat Rühmann schon, dass die beste Mannschaft der letzten Jahre aus ihrem Potenzial nichts macht und am Ende der Saison wieder irgendwo im Tabellenkeller landet.

Wie die Freisinger verbuchen die Gastgeber zehn Punkte auf ihrem Konto. „Die Schrobenhausener sind personell bei weitem nicht so gut bestückt wie wir“, so Rühmann, „aber zu Hause sind sie ungemein kampfstark. Da müssen wir mit einem temporeichen Spiel dagegenhalten. Das wird sicherlich sehr spannend werden.“

Damit ihre Spieler auch nach der Pause in Schwung bleiben, haben sich die beiden Jahn-Trainer, Denis Rühmann und Gojko Stojisavljevic überlegt, keine Ansprache in der Kabine zu halten. „Vielleicht lassen wir die Spieler in der Halle sich weiter bewegen, damit sie nicht kalt werden“, so die Überlegung der beiden.

In Schrobenhausen nicht mit dabei ist Leistungsträger Thomas Nibler. Der zeigte letzte Woche eine überragende erste Halbzeit. Dafür werden Maximilian Hellmich und Marlon Pook (beide zuletzt erkrankt) wieder ins Team zurückkehren sein. „Entscheidend wird sein, ob wir mehr als zwei Viertel lang halbwegs unser Potenzial abrufen und die Konzentration aufrecht erhalten können“, hofft Rühmann, dass wieder einmal ein richtiger Ruck durch sein Team geht und es den ersten Sieg im neuen Jahr feiern kann.

Gut zu wissen

Das Frauenteam des TSV Jahn Freising (Bezirksliga) empfängt am Sonntag Spitzenreiter TSV München. Ost. Spielbeginn ist um 17 Uhr in der Sporthalle der Karl-Meichelbeck-Realschule.

Peter Spanrad

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