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TSV Jahn Freising startet mit neuem Trainer in die Saison

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„Die Arbeit mit der Mannschaft macht großen Spaß.“ Denis Rühmann, 23 Jahre jung, freut sich auf seine erste Saison als Coach der Freisinger Regionalliga-Basketballer. Foto: spanrad
„Die Arbeit mit der Mannschaft macht großen Spaß.“ Denis Rühmann, 23 Jahre jung, freut sich auf seine erste Saison als Coach der Freisinger Regionalliga-Basketballer. Foto: spanrad

Freising - Schluss mit der basketballfreien Zeit: Die Korbjäger des TSV Jahn Freising starten am Samstag mit einem Heimspiel in die neue Regionalliga-Saison. Dabei bekommt es der TSV Jahn mit einem unangenehmen Gegner zu tun, was den neuen Coach aber nicht aus der Ruhe bringt.

Eine gewisse Anspannung ist bei den Verantwortlichen der Jahn-Basketballer vor dem Saisonstart zu spüren. Immerhin hat es nach der vergangenen Spielzeit erneut einen Trainerwechsel gegeben. Zur Erinnerung: Christos Paraschidis übernahm vor Jahresfrist das Ruder bei der Regionalliga-Truppe, scheiterte aber bereits nach wenigen Monaten. Aus der Mannschaft heraus fungierte dann Florian Brückner als Trainer - und das mit sehr großem Erfolg. Freilich war klar, dass Brückner aus beruflichen und privaten Gründen nur als Interimstrainer zur Verfügung stehen würde. Jetzt soll’s Denis Rühmann richten: Der 23-Jährige kommt aus den eigenen Reihen, die Abteilungsführung hat vollstes Vertrauen in ihn, weil er die nötige fachliche Kompetenz mitbringt. In den Vorbereitungsspielen war bereits deutlich zu erkennen, dass Rühmann mit der Mannschaft sehr gut zusammenarbeitet und große Autorität genießt.

Denis Rühmann hat seine neue Aufgabe mit großem Enthusiasmus und noch größerem Engagement angepackt: „Es ist für mich schon etwas Besonderes, auf so hohem Niveau erstmals als Trainer tätig zu sein. In den letzten zehn Wochen haben wir drei Mal die Woche trainiert.“ Freilich sei es manchmal schon auch ernüchternd gewesen, mit der Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit fertig zu werden. „Es konnten nicht immer alle Spieler das Training besuchen - daher ist auch nicht alles so gelaufen, wie ich mir das vielleicht vorgestellt habe“, sagt der Coach, der natürlich Verständnis dafür zeigt, dass für einen Teil der Truppe Beruf und Privates manchmal Vorrang haben.

Im Wesentlichen kann Rühmann auf das Team der vergangenen Saison zurückgreifen. Fehlen wird den Freisingern auf alle Fälle der routinierte Center Peter van Overmeir. Dafür hat zuletzt mit dem Münchner Stephan Schwarzbach ein adäquater Ersatz mittrainiert. „Wir hoffen, dass er uns auf Dauer bleibt“, betont der Coach. Aus privaten Gründen kürzer treten will dagegen Noah Moruzzi, der neben Kapitän Maximilian Hellmich für den Spielaufbau zuständig und damit von zentraler Bedeutung ist. „Auf Noah können wir eigentlich nicht verzichten“, sagt Rühmann. „Es wäre schon gut, wenn er zumindest bei den Spielen mit dabei sein könnte, um Max Hellmich die eine oder andere Verschnaufpause zu gönnen.“ Allerdings ließ der Trainer auch durchblicken, dass er derzeit an alternativen Modellen arbeite. Denn er wolle vor allem vermeiden, dass die Nachwuchsspieler einfach ins kalte Wasser geworfen und dadurch verheizt werden.

Die tragenden Säulen im Spiel des TSV Jahn werden in dieser Saison neben Hellmich und eventuell Moruzzi natürlich die Stammkräfte Johannes Weber und Florian Brückner sein. Mehr Verantwortung werden sicherlich Akteure wie Peter Lackhoff, Julius Dillmann oder Ljubomir Grozdev übernehmen müssen. Sie waren in der vergangenen Saison schon mit dabei und haben sich zu Leistungsträgern entwickelt. Rühmann setzt jedoch auch auf das große Jahn-Nachwuchstalent Tim Peisker: Er könnte durchaus zu einem der Schlüsselspieler in der Mannschaft avancieren.

Im Jahn-Lager hofft man natürlich, dass das Regionalliga-Team deutlich besser startet als in der abgelaufenen Saison. Allerdings haben es die Jahn-Basketballer am Samstag (18.30 Uhr, Luitpoldhalle) mit der BG Leitershofen/Stadtbergen 2 gleich einmal mit einem unangenehmen Gegner zu tun. „Man weiß nie so recht, in welcher Aufstellung sie antreten“, sagt Rühmann. Überaus nervös scheint er dabei jedoch nicht zu sein: Er wirkt routiniert, strahlt viel Zuversicht aus. „Man muss Optimist sein“, lautet seine Devise. „Und momentan macht mir das Training und die Arbeit mit der Mannschaft sehr großen Spaß.“ (sp)

Der Kader des TSV Jahn:

Wesley Adjankou, Christian Bialas, Sebastian Brejc, Dennis Bleck, Florian Brückner, Julius Dillmann, Ljubomir Grozdev, Maximilian Hellmich, Berat Kllapia, Peter Lackhoff, Leonhard Link, Noah Moruzzi, Tim Peisker, Stephan Schwarzbach, Johannes Weber.

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