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Kleine Außenseiterchance

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Maxi Hellmich: Wieder topfit und selbstbewusst. f: gleixner
Maxi Hellmich: Wieder topfit und selbstbewusst. f: gleixner

Freising - Wenn der vierte Sieg in Serie am Samstagabend folgen würde, wäre das für die Basketballer des TSV Jahn Freising natürlich sehr schön.

„Aber das Spiel in Regensburg wird eines der schwierigsten der Saison“, so die realistische Einschätzung von Coach Florian Brückner. „Wir haben vielleicht eine kleine Außenseiterchance.“

Ihre Hausaufgaben hat die Mannschaft in den letzten Wochen ordentlich erledigt. Pflichtspiele - wie das zuletzt gegen Schlusslicht TSV Olching - haben sie alle mit Bravour bestanden. Die Sorge, am Ende der Saison sich aus der zweiten Regionalliga verabschieden zu müssen, ist deutlich geschwunden. Aber es wartet auf das Brückner-Team noch viel Arbeit. Einige Siege sind noch nötig, um das rettende Ufer sicher zu erreichen. Freilich wirkt Brückner nach den letzten drei Erfolgen deutlich entspannter als noch im Dezember. Alle Spieler ziehen im Training voll mit. Das sieht man deutlich bei den Punktspielen. Auch wenn letzten Samstag Schlusslicht Olching kein echter Maßstab für die Regionalliga war, gaben sich die Freisinger keine Blöße und gaben vor allem in der ersten Halbzeit Vollgas.

Zu Regensburg Basket (Sa., 19 Uhr) können die Freisinger recht entspannt fahren. „Wir müssen gegen den Tabellendritten nicht gewinnen“, so Brückner, der die Gastgeber als derzeit sehr stark einschätzt. Die Oberpfälzer verfügen momentan über die beste Offensive der Liga. Sie können auf ein paar sehr gute Center zurückgreifen, spielen körperlich robust und extrem kompakt. Ihre Stärken demonstrierten sie schon eindrucksvoll im Hinspiel. Andererseits will das Jahn-Team die Partie nicht von vornweg abhaken. Mit den Erfolgen ist auch das nötige Selbstbewusstsein zurückgekehrt. Alle Spieler sind topfit. Auch alle Wehwechen und Erkältungen sind auskuriert, sodass Brückner auf etwa neun gleichwertige Spieler zurückgreifen kann. Und auch die Nachwuchsspieler sind mittlerweile schon so weit, dass sie der Coach bedenkenlos für Kurzeinsätze aufs Feld schicken kann. „Wenn es uns gelingt, im ersten Viertel die Regensburger halbwegs in den Griff zu bekommen, sodass sie in keinen Lauf kommen, dann wäre eine Überraschung denkbar“, gibt sich Brückner ganz vorsichtig optimistisch. sp

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