Robert Faulent vom SV Kranzberg returniert einen Ball mit der Rückhand
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Titel verteidigt: Robert Faulent vom SV Kranzberg spielte bei den Herren 40 in seiner eigenen Liga.

Tennis

Heimsiege bei den besten Ampertal Open aller Zeiten

  • VonNico Bauer
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Von den Leistungsklassen her waren die Ampertal Open noch nie so stark besetzt wie heuer. Der TSV Allershausen und der SV Kranzberg stellten drei Turniersieger.

Kranzberg/Allershausen – Auch wenn wegen der neuen Corona-Freiheiten in Bayern in den letzten Tagen vor dem Turnier noch eine Absagewelle zu verzeichnen war, wurden es doch die besten Ampertal Open aller Zeiten. Auf den Plätzen des SV Kranzberg und des TSV Allershausen gab es hochkarätige Konkurrenzen bei den Damen und Herren – und zudem tolle Erfolge in den Altersklassen: Allershausen stellte die Sieger bei den Damen 40 und Herren 50, Kranzberg den Gewinner bei den Herren 40.

Der Wettbewerb der Herren war sehr stark besetzt – und hielt aus Sicht der Lokalmatadoren mit Benedikt Wudi eine Überraschung parat: Nach seinem Erstrundensieg gegen die Nummer drei der Setzliste, Mateja Lazic vom TC Dachau, erreichte der Kranzberger Tennisspieler mit drei Erfolgen den Finalsamstag. Im Viertelfinale hatte Wudi beim 6:2 und 6:0 gegen Marc Baumeister (Jahn München) keine Probleme. Im Halbfinale wartete anschließend der Titelverteidiger und Topfavorit Maximilian Deml: Beim 2:6 und 0:6 war der Regensburger für den Kranzberger eine Nummer zu groß. Der in Leistungsklasse 1,7 angesiedelte Tennisler gewann auch heuer die Ampertal Open ohne Satzverlust.

In Topform: Benedikt Wudi vom SV Kranzberg erreichte das Halbfinale der Herrenkonkurrenz.

Eine erfolgreiche Titelverteidigung gab es auch bei den Herren 40 – und zwar in Person von Robert Faulent, Bezirksliga-Akteur des SV Kranzberg. Als Nummer eins der Setzliste hatte Faulent erst ein Freilos und gewann dann seine beiden Matches auf dem Weg ins Endspiel locker mit 6:1, 6:1 gegen Fernaß Daoud (FCA Unterbruck) und 6:0, 6:1 gegen Thomas Opitz (Schweitenkirchen). Im Finale waren der an Eins gesetzte Faulent (Leistungsklasse 7,1) und die Nummer zwei, Bernd Weindler aus Weichs (LK 7,7), statistisch gesehen nicht weit auseinander. Doch sportlich war die Partie angesichts des Ergebnisses von 6:3 und 6:1 eine klare Angelegenheit für den Kranzberger.

Lenka Fabritius vom TSV Allershausen in starker Form

Kurz vor dem Start der neuen Punktspielsaison präsentierte sich auch Lenka Fabritius vom TSV Allershausen im Wettbewerb der Damen 40 in starker Form: Sie sorgte bereits im Halbfinale mit ihrem 6:2, 6:1-Sieg gegen die an Nummer zwei positionierte Heidi Litschmann (HVB-Club München) für eine echte Überraschung. Parallel unterlag Turnierfavoritin Annette Decker vom TC Rot-Weiß Freising mit 3:6, 3:6 gegen Gabriele Thalmair (Langenbruck). Das Endspiel gewann Fabritius beim Stand von 4:6, 6:4, 3:1 durch Aufgabe der Kontrahentin.

Überraschend obenauf: Lenka Fabritius (TSV Allershausen) spielte ein starkes Turnier und siegte bei den Damen 40.

Bei den Herren 50 war Thomas Hüttner vom TSV Allershausen der Spieler mit den stärksten Nerven, denn er gewann im Viertelfinale, Halbfinale und Endspiel jeweils im Matchtiebreak. Im Viertelfinale bezwang er den topgesetzten Kai Zöllner (Kottern), und den Finalsieg holte er sich mit 6:7, 6:4, 10:5 gegen Josef Rauscher (TV Nandlstadt). Einen unstrittigen Turniererfolg gab es bei der männlichen Jugend U 14 für Jonas Jungmeier: Das Talent des TC Rot-Weiß Freising war die Nummer eins der Setzliste und gab bei drei Siegen gerade einmal ein einziges Spiel ab – das Finale gewann er glatt mit 6:0, 6:0 gegen den an Zwei gesetzten Fabian Altmann (Rohrbach).

Teilnehmer sogar aus Nordrhein-Westfalen

Turnierdirektor Richard Hammerl bedauerte ein wenig die kurzfristigen Absagen, da der eine oder andere Spieler angesichts der Corona-Lockerungen doch lieber in den Urlaub fahren wollte. Das bedeutete vor allem bei den Damen ein Problem, weil das Feld auf sechs Meldungen schrumpfte und man in zwei Dreiergruppen die Finalistinnen ermittelte. Dennoch gab es am Ende spannende Konkurrenzen mit knapp 80 Teilnehmern – und auch diesmal kam eine Autoladung Herren aus Nordrhein-Westfalen angereist. Von den Leistungsklassen her war das Turnier noch nie so stark besetzt wie heuer.

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