Schock-Geständnis: TV-Legende Frank Elstner schwer erkrankt

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Höhenflieger unter sich: Der TSV Moosburg mit Stefan Batinic (l.) und der SVA Palzing mit Louis Goldbrunner wollen wieder für attraktiven Fußball sorgen. Foto: Lehmann

Kreisliga 2: Kompakt

Palzing und Kirchdorf starten entspannt, Mauern braucht ein Wunder

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Kann der SVA Palzingden Platz an der Sonne verteidigen? Und schafft die SpVgg Mauern in der Rückrunde noch das Wunder? Das FT hat sich nach der Winterpause bei den sechs Landkreis-Teams umgehört.

Landkreis – Hat der SVA Palzing einen langen Atem und kann den Platz an der Sonne verteidigen? Und schafft die SpVgg Mauern in der Rückrunde noch das Wunder und erreicht zumindest die Relegationsränge? Das FT hat sich nach der Winterpause bei den sechs Landkreis-Teams umgehört, bei denen sich auch personell eine Menge getan hat.

SVA Palzing

Ob der Meister-Schampus schon kaltgestellt ist? Pressesprecher Wolfgang Aumann muss da herzlich schmunzeln: „Natürlich haben wir im Sportheim irgendwo Sekt stehen“, feixt Aumann. Dass es trotz sechs Punkten Vorsprung sicher mit dem Kreisliga-Titel klappt, davon gehen die Palzinger aber nicht aus: „Alles hängt von Schwaig ab“, schiebt der Sprecher die Favoritenrolle weiter. Gleichwohl wäre der Aufstieg eine schöne Sache – „doch für uns ist das keine Pflichtveranstaltung“. Daher haben die Grün-Weißen im Winter auch nicht auf dem Transfermarkt zugeschlagen – das, so Aumann, passe auch gar nicht zur Vereinsphilosophie. Dafür waren die Palzinger vier Tage in Kroatien im Trainingslager, um mit dem Geist von Medulin die Rückrunde anzupacken. Dennoch lief die Vorbereitung suboptimal: Aufgrund vieler fehlender Akteure konnte man nur bedingt trainieren – und auch die Ergebnisse waren nicht vielversprechend: Gegen Kreisklassist Kranzberg etwa gab’s eine 0:2-Niederlage.

SC Kirchdorf

In einer komfortablen Lage befinden sich die Kirchdorfer. Als Dritter hat der SCK noch Chancen, oben anzugreifen, „aber dahin schauen wir überhaupt nicht“, sagt Abteilungsleiter Stefan Lohmeier. Vielmehr gehe es darum, „die gute Ausgangsposition zu verteidigen“. Die Vorfreude ist jedenfalls groß: „Gleich die ersten drei Partien werden echte Highlights für uns“, zeigt Lohmeier auf. Da geht es schließlich gegen Schwaig, Wörth und Palzing. Personell hat sich beim SCK wenig getan. Mit Jonas Rachals kehrt ein ehemaliger Kirchdorfer aus Nandlstadt heim, verlassen hat den Klub dafür Tim Schwenk, der eine Pause einlegt. „Wer im Winter etwas machen muss“, sagt Lohmeier schmunzelnd, „hat doch eh was falsch gemacht.“ Gewohnt kecke Worte beim kecken Aufsteiger.

TSV Moosburg

Ein klein wenig schauen die Moosburger schon auf die neue Saison. Als Vierter hat der TSV zwar noch theoretische Chancen zumindest auf Rang zwei und damit die Relegation. Doch mit Christian Grüll wurde bereits vor Wochen der Coach für die nächste Runde vorgestellt. Die Weichen für ein weiteres Jahr in der Kreisliga sind also gestellt. Man wolle die Saison anständig zu Ende bringen und weiterhin attraktiven Fußball zeigen, sagt Moosburgs Spielleiter Martin Braun. Die restlichen Spiele wird Coach Albert Bauer mit verändertem Personal bestreiten: Mete Kapcak und Ozan Karatas schlossen sich der SGT Istanbul Moosburg an. Verstärkt haben sich die Neustädter mit drei Akteuren: Von Aspis Taufkirchen kommt Keeper Christian Max, ebenfalls neu ist Luca Knesevic (aus Kroatien). Große Stücke halten die Verantwortlichen auch auf Filip Cvetkovic, der von der U 19 der SpVgg Landshut wechselte. „Ein absolutes Talent“, lobt Braun.

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SV Vötting

Bei den Vöttingern gibt es in die Rückrunde eigentlich nur zwei Ziele: Zum einen wollen sie so schnell wie möglich den Klassenerhalt eintüten. Und zum anderen gilt es, Trainer „Stifti“ Eckardt (er geht zu RW Klettham) „einen Abschied zu bereiten, den er sich verdient hat“, sagt Fußballchef Maxi Peschek. Nach sieben Jahren beim SVV sagt Eckardt im Sommer „Servus“, ehe Manuel Haupt übernimmt. Bis dahin geht der Blick „klar nach unten“, sagt der Spartenchef. „Das wird schwer genug.“ Personell hat sich auch etwas getan: Jonas Sittenauer schloss sich in der Winterpause dem Landesligisten Hallbergmoos an. Zudem stießen mit Philipp Meyer und Lukas Eisenmann zwei Spieler aus dem eigenen Haus zur Ersten Mannschaft.

BC Attaching

In Attaching ist die Lage verzwickt. Der BCA hat nur einen Zähler Vorsprung auf die Relegationsränge und musste im Winter seinen wohl wichtigsten Offensivspieler abgeben: Didier Nguelefack versucht sich beim SE Freising in der Landesliga. „Das trifft uns hart“, betont Teammanager Martin Ricks. „Wir können das jedoch mit unserem Kader auffangen.“ Zudem verließen mit Maxi Off und Zaydan Oumarou zwei Fußballer den BCA gen Vatanspor. „Dennoch haben wie nach wie vor die Qualität, um die Klasse zu halten“, erläutert Ricks. Zum Team stieß Colin Schiemenz (SV Marzling II). Er ist für die Abwehr vorgesehen. Und was die Ziele anbelangt: „Klar im Fokus steht bei uns der Klassenerhalt“, sagt Ricks.

SpVgg Mauern

Noch ernster ist die Lage allerdings in Mauern: Acht Zähler Rückstand auf den ersten Abstiegsrelegationsrang – da muss schon fast ein Wunder her. Hoffnungsvoll stimmt die „Spiele“, dass in der Winterpause viele Langzeitverletzte zurückgekehrt sind. Jedoch konnte Coach Volker Lippcke die Seinen erst spät zum Trainingsauftakt bitten – bis vor Kurzem herrschte in der Faschingshochburg Mauern der Ausnahmezustand. „Das müssen wir so hinnehmen“, sagt Abteilungsleiter Alex Karl. Personell hat sich nichts verändert. Dafür war das Team vier Tage am Gardasee, um sich auf die Mission Klassenerhalt einzuschwören. „Das wird allerdings nur klappen“, betont Karl, „wenn wir von Anfang an punkten.“

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