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Voll fokussiert: Die Moosburger Eishackler wollen ihr Punktekonto weiter aufstocken.

Eishockey

Spiele finden statt: Landesliga-Puckjäger aus Freising und Moosburg heiß auf Punkte

Noch zwei Spiele, dann werden die Schlittschuhe für vier Wochen an den Nagel gehängt: So lautet die Devise für die Landesliga-Teams aus Freising und Moosburg.

Freising/Moosburg – Die Black Bears bekommen es dabei gleich zweimal mit dem ESV Waldkirchen zu tun. Zum Auftakt gastieren die Karoli Crocodiles am Freitag um 20.15 Uhr in der Weihenstephan-Arena. Dort sind nach den im Landkreis Freising geltenden Corona-Regeln nur 50 Fans zugelassen. Der Ticketverkauf erfolgt laut 2. Abteilungsleiter Andreas Sten ausschließlich an der Stadionkasse. Die erforderliche Registrierung der Kontaktdaten wird mittels eines Online-Formulars auf der Black-Bears-Webseite umgesetzt. Da die Zuschauerzahl begrenzt sei, gelte das Motto „Wer zuerst kommt, malt zuerst“, sagt Sten.

Schlechte Erinnerungen ans Testspiel gegen Waldkirchen

Der Freisinger Gegner ist alles andere als angenehm: Im Testspiel vor vier Wochen bekamen die Black Bears bei der 0:7-Schlappe das Fell über die Ohren gezogen. Fünffach-Torschütze war der kanadische ESV-Neuzugang Thomas Vezina. Am prominentesten besetzt sind die Gäste auf der Trainerbank: Benoit Doucet, dreifacher Deutscher Meister mit Düsseldorf in den 1990er Jahren und ehemaliger deutscher Eishockey-Nationalspieler, hat seit Saisonbeginn den Trainerjob bei den Waldkirchenern übernommen.

Während die Black Bears am Sonntag dann auswärts in Waldkirchen ran müssen, hat der EV Moosburg zwei Heimpartien. Am Oberfranken-Wochenende ist am Freitag um 19.30 Uhr der VER Selb 1b zu Gast – und am Sonntag (Beginn ist um 18 Uhr) kommt der EHC Bayreuth in die Clariant-Arena. In Selb gewannen die Grün-Gelben vergangene Woche mit 8:4 Toren, ein ähnliches Resultat erwarten die EVM-Verantwortlichen auch im Rückspiel.

Nur 50 Zuschauer in Moosburg zugelassen

Weil in Moosburg ebenfalls nur noch 50 Zuschauer zugelassen sind, wird es keine Tageskarten geben. Wer im Besitz einer Dauerkarte ist, hat jedoch ganz normal Zutritt. EVM-Vorstandsmitglied Bernhard Loidl hofft, dass sich sein Team – durch die Erfolge aus den ersten Partien beflügelt – nochmal richtig reinhängt, um vor dem Lockdown erneut fett zu punkten. „Wir gehen davon aus, dass im Dezember weitergespielt wird – und da wollen wir selbstverständlich oben dranbleiben“, gibt Loidl die Richtung vor.

Den bevorstehenden Lockdown trägt das Vorstandsmitglied mit Fassung: „Wir hatten im Verein keine Corona-Fälle. Daraus folgern wir: Das Hygienekonzept für die Clariant-Arena hat gut funktioniert.“ Daher zweifle er daran, dass es Sinn mache, gar nichts mehr zuzulassen. „Die Leute treffen sich dann halt privat, ohne Abstände“, befürchtet er. Den Clubs tue man damit jedenfalls nichts Gutes.

Josef Fuchs

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