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SpVgg Kammerberg - SVA Palzing
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Wiedersehen im Pokal: Am 13. August gewann Kammerberg mit 2:1 in Palzing. 

SpVgg Kammerberg - SVA Palzing - Ligapokal in Oberbayern startet 

SpVgg Kammerberg - SVA Palzing: Ligapokal als Chance für Pflichtspiele 

  • vonMoritz Stalter
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Der Ligapokal in Oberbayern startet mit der Partie SpVgg Kammerberg - SVA Palzing. Trainer und Spieler sehen den Ligapokal als Chance für die Pflichtspiele  

An diesem Wochenende starten die Fußball-Bezirksligisten Oberbayerns in den Ligapokal. Der Gewinner des Wettbewerbs steigt in die Landesliga auf. Der Modus kann im ersten Augenblick verwirren, ist aber eigentlich simpel. „Ich habe mich 20 Minuten hingesetzt und mir alles durchgelesen. Dann habe ich es verstanden“, berichtet Echings Trainer Gerhard Lösch. Seine Zebras gehören – wie auch Kammerberg und Palzing – als Team der Bezirksliga Nord in die regionale Vorrundengruppe A, die wiederum in drei Untergruppen mit jeweils fünf Teams unterteilt ist.

Innerhalb dieser Fünfergruppen wird eine einfache Runde gespielt. Am Ende der Gruppenphase hat jede Mannschaft zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele bestritten. Die besten drei Teams jeder Gruppe sowie die insgesamt fünf besten Gruppenvierten aus ganz Oberbayern qualifizieren sich für die Hauptrunde nach der Winterpause. Bis zum Sieg muss eine Mannschaft fünf K.-o.-Duelle gewinnen, um sich den Aufstieg in die Landesliga zu verdienen. Sollte eine Mannschaft, die sportlich absteigen würde, am Ende jubeln, würde sie nicht aufsteigen, dafür aber in der Bezirksliga bleiben.

Ligapokal kommt bei Trainern und Spielern gut an 

Matthias Koston, der Trainer der SpVgg Kammerberg, denkt, dass der Wettbewerb für die Spitzenteams der drei Bezirksliga-Staffeln attraktiv ist. Seine Mannschaft gehört als aktuell Tabellensechster zur zweiten Reihe. „Wir haben in dieser Saison noch nicht gegen ein Spitzenteam gewonnen, dafür meistens hoch verloren. Da müssen wir nicht über einen Pokalerfolg diskutieren, wenn wir in ein Spiel gehen, wollen wir es aber gewinnen.“

„Wir werden keine angeschlagenen Spieler einsetzen und den Jungs Einsatzminuten geben, die in letzter Zeit wenig gespielt haben“, erzählt Koston. Kammerbergs erster Gegner ist der SVA Palzing (Fr., 19.30 Uhr). Der Aufsteiger, der in der Liga den Relegationsplatz 13 belegt, träumt nicht von einem Gewinn des Ligapokals, sieht den Wettbewerb aber als Chance. „Wir nehmen das ernst. Es ist eine gute Möglichkeit, uns unter Pflichtspielbedingungen zu stabilisieren und weiter zu entwickeln“, sagt Trainer Sepp Summerer. Und weiter: „Wir spielen an den Wochenenden, also im normalen Rhythmus. Als Zusatzbelastung sehe ich den Wettbewerb daher nicht.“ Die Palzinger müssen im Auftaktspiel gegen Kammerberg ohne Onur Tas auskommen. Alle anderen Spieler sind fit und motiviert, wie Summerer berichtet: „Ich habe das Gefühl, dass alle spielen wollen. Unsere Gruppe ist schwer, aber wir hoffen, dass wir gleich zu Beginn Punkte holen. Unser Ziel ist die K.-o.-Runde.“

Echings Alexander Strecker fehlt im Auftaktspiel 

Die Echinger, aktuell Tabellenführer der Bezirksliga Nord, wollen die Vorrunde überstehen. „Es ist eine starke Gruppe,“ so Trainer Lösch über die Gegner. Im Auftaktspiel gegen Moosinning muss er auf Maxi Ceballos (Urlaub), Thomas Ertl (privat verhindert) und Kevin Stoiber (verletzt) verzichten. Im Tor wird Robin Schmid stehen, da Alexander Strecker unter das Messer muss. „Er war die letzten Spiele immer eine Stunde vor dem Rest da, um sich an der Schulter zu tapen. Im November wird er zweimal operiert werden“, berichtet Lösch. Bei angeschlagenen Spielern wird er wie seine Trainerkollegen kein Risiko gehen. Sollte der TSV weit kommen, in der Liga aber zurückfallen, könnte sich die Einstellung ändern. „Die Liga ist unser Brot- und Butter-Geschäft, darauf legen wir weiterhin den Fokus. Im Pokal ist die K.-o.-Runde das Ziel, sollten wir uns fürs Viertelfinale qualifizieren, würden wir dem Wettbewerb einen höheren Stellenwert beimessen“, so Lösch.

Moritz Stalter 

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