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Mit Zauberfuchs Hulapalu zu Gold: RFV Freising triumphiert beim Deutschen Voltigierpokal

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Das Team Freising mit Pferd Hulapalu im hessischen Alsfeld.
Der Wanderpokal ist für ein weiteres Jahr in Bayern: Das Team Freising mit (v. l.) Laura Lutz, Veronica Frey, Verena Weigmann, Johanna Bömml (auf dem Pferderücken), Patrick Radlmeier, Laura Hebting, Sarah Heiber, Pferd Hulapalu und Trainerin Angela Struck glänzte beim Deutschen Voltigierpokal im hessischen Alsfeld. © Verein

Ein im wahrsten Sinne des Wortes märchenhafter Auftritt hat dem Team vom Reit- und Fahrverein Freising den Sieg beim Deutschen Voltigierpokal beschert.

Freising – Die Voltigierer des Reit- und Fahrvereins (RFV) Freising mit Trainerin Angela Struck sind einfach top: Nach ihrem Sieg bei der oberbayerischen Meisterschaft sicherte sich die Gruppe Ende Oktober Gold beim Deutschen Voltigierpokal im hessischen Alsfeld und holte dadurch den Wanderpokal für ein weiteres Jahr nach Bayern.

Gestiefelter Kater, Rotkäppchen und mehr

Bei ihrem Auftritt mit ihrem vierbeinigen Partner Hulapalu entführten Sarah Heiber, Laura Hebting, Verena Weigmann, Veronica Frey, Laura Lutz und Patrick Radlmeier das Publikum in die Welt der Märchen, in der sich ein Gestiefelter Kater neben vielen weiteren Figuren genauso finden ließ wie Rotkäppchen und der böse Wolf. „Wir dachten uns: Ein Märchen kann ja jeder. Wir stellen einfach mehrere zusammen“, sagt Laura Lutz, die bei den Regionalmeisterschaften nicht nur mit der Gruppe erfolgreich war, sondern auch Oberbayerische Meisterin im Einzelvoltigieren wurde.

Im Vorjahr fiel der Wettbewerb coronabedingt aus, aber auch in 2021 stellte die Austragung des Deutschen Voltigierpokals angesichts der verschärften Pandemie-Regeln sowohl Veranstalter als auch Voltigierer vor besondere Herausforderungen. Dies erschwerte allen Beteiligten den Turnieralltag. RFV-Trainerin Angela Struck betont: „Durch die lange Trainings- und Wettkampfpause war es im Vorfeld unglaublich schwer, die Leistungen der anderen Teams einzuschätzen. Wir wussten daher nicht, was uns erwartet. Eine Platzierung im vorderen Bereich hatten wir uns schon erhofft, aber mit dem Sieg absolut nicht gerechnet.“

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Nach einer ordentlichen Pflicht am Freitagnachmittag wurde die Kür am Samstag mit Bestnoten bewertet, sodass das Freisinger Team als führende Mannschaft an der letzten Startposition in den Finalumlauf am Sonntagnachmittag starten konnte. „Ein nervenaufreibendes Gefühl. Man versucht, bei den anderen Gruppen nicht zuzusehen und sich nur auf den eigenen Start zu fokussieren. Vor der letzten Kür konnte man die Nervosität bei den Voltigierern spüren. Zum Glück hat unser Zauberfuchs die Ruhe bewahrt und eine tolle Leistung gezeigt“, sagt Struck.

Start in höherer Leistungsklasse

In der Tat konnte der neunjährige Wallach Hulapalu in allen Durchgängen überzeugen und wurde als bestes Pferd des Finalumlaufs geehrt. „Eigentlich ist der Zauberfuchs ja sowieso der Einzige, der immer macht, was unsere Trainerin möchte. Auf uns trifft das eher weniger zu“, sagte Radlmeier schmunzelnd nach der Prüfung. Er musste den Wettkampf mit einer leichten Bänderverletzung bestreiten.

Während für die Voltigierer nun das Wintertraining beginnt, darf Hulapalu ein paar Wochen Pause machen – mit langen Ausritten und leichter Bewegung. Das Team wird in der kommenden Saison in der nächsthöheren Leistungsklasse S antreten.  

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