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Nur zwei Däninnen waren schneller: Sandra Morawitz gewinnt WM-Bronze in ihrer Altersklasse

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Sandra Morawitz präsentiert ihre Bronzemedaille.
Völlig k.o., aber überglücklich: Sandra Morawitz fügte bei der Duathlon-WM im dänischen Viborg ihrer stattlichen Medaillensammlung eine schöne, aber hart erkämpfte Bronzeplakette hinzu. © privat

Ausdauer-Ass Sandra Morawitz aus Hallbergmoos hat bei der Duathlon-WM in Dänemark einen tollen Erfolg gefeiert. Der Wettkampf hatte es allerdings in sich.

Viborg/Hallbergmoos – Sie ist eine Ausnahmesportlerin und steckt voller Energie: Sandra Morawitz startete am Samstag bei der Duathlon-Weltmeisterschaft in Viborg in ihrer Altersklasse der 45- bis 49-Jährigen über die Mitteldistanz – und sie kam mit Bronze im Gepäck aus Dänemark zurück. Ein riesiger Erfolg für die Hallbergmooserin, die erst Ende April mit dem bayerischen Meistertitel einen schönen Erfolg gefeiert hatte.

Nach ihrer Ankunft in Viborg hatte Morawitz zunächst mit kleineren technischen Problemen am Bike zu kämpfen. Doch glücklicherweise fand sie einen netten Radmechaniker, der ihr half – damit stand einem erfolgreichen Wettbewerb im Prinzip nichts mehr im Wege. Bei Sonnenschein, aber starkem Wind ging’s am Samstag ans Eingemachte.

Heftiger Gegenwind setzte den Athletinnen zu

Die Laufstrecke hatte es in sich: Die Zehn-Kilometer-Distanz führte die ersten dreieinhalb Runden durch die Innenstadt von Viborg – ein Auf und Ab, teilweise über grobes Kopfsteinpflaster. Danach waren 60 Kilometer auf dem Rad bei heftigem Gegenwind im ersten Streckenteil Richtung Westen zu bewältigen. Dabei galt es, zwei Runden mit welligem Profil, jedoch auch Abschnitte über Kopfsteinpflaster zu absolvieren.

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Zuerst konnte es Sandra Morawitz kaum glauben

Morawitz und den anderen Athletinnen verlangte die Streckenführung unter windigen Bedingungen einiges ab, was sich beim finalen Zehn-Kilometer-Lauf in den Beinen bemerkbar machte. Vor der Hallbergmooserin lag eine Dänin mit 50 Sekunden Vorsprung, knapp hinter ihr eine Britin. Dank ihres Mannes Tom, der sie am Streckenrand anfeuerte und über die Abstände zu ihren Konkurrentinnen informierte, gab sie alles, um sich nicht von der Britin einholen zu lassen. Als sie dann nach exakt 3:30,22 Stunden völlig k.o. ins Ziel kam, konnte sie nicht glauben, dass sie in ihrer Altersklasse trotz des stark besetzten Starterfelds Platz drei geschafft hatte. Letztlich waren nur zwei Däninnen schneller, die Britin wurde Vierte.

Christiane Oldenburg-Balden

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