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Pflichtsieg gegen Schlusslicht

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Gut eingestellt: Die Jahn-Abwehr ließ gegen Schlusslicht Olching nur 41 Punkte zu. Foto: Lehmann
Gut eingestellt: Die Jahn-Abwehr ließ gegen Schlusslicht Olching nur 41 Punkte zu. Foto: Lehmann

Freising - Mit einem deutlichen 88:41-Sieg (25:4, 51:12, 66:25) über Schlusslicht Olching erfüllten die Basketballer des TSV Jahn Freising bravourös ihre Pflicht.

Die Freisinger begingen nicht den Fehler, die Olchinger Not-Sechs zu unterschätzen. Coach Florian Brückner hatte sein Team offensichtlich perfekt auf diese Situation eingestellt. Seine Taktik funktionierte. Bereits nach wenigen Sekunden eröffnete Noah Moruzzi mit einem Zweier den Punktereigen und erhöhte mit einem Bonuswurf auf 3:0. Vollgasbasketball mit überlegten Aktionen in der Offensive und einer aggressiven und aufmerksamen Defensive führten bereits nach runde zwei Minuten zu einem glatten 12:0-Vorsprung. „Genau so habe ich mir das vorgestellt“, freute sich Brückner über das dynamische Auftreten seines Teams. Die Freisinger hatten sich im Vorfeld des Kellerderbys vorgenommen, ein Ausrufezeichen zu setzen. Das ist ihnen gelungen, auch wenn man schon bedenken muss, dass sich die Olchinger alles andere als regionalligatauglich präsentierten. „Einen solchen Gegner muss man über die gesamte Spielzeit so dominant beherrschen“, meinte der stellvertretende Abteilungsleiter Stefan Manhart, der natürlich sehr froh war, dass sein Team nun wieder alle Chancen hat, den Klassenerhalt ohne große Aufregungen zu packen. Auch wenn die Olchinger ganz sicher kein ernst zu nehmender Maßstab waren, muss man den Freisingern zugutehalten, dass sie vor allem in der ersten Halbzeit die Konzentration durchhielten. Eine 51:12-Führung zur Pause hat die Luitpoldhalle bei einem Basketballspiel in der letzten Zeit nicht gesehen. „Es war dann schon schwierig, die Spannung nach der Pause hochzuhalten. Zwischendrin hat sich der Schlendrian ein wenig eingeschlichen. Aber auch die 70 Prozent reichten locker zum Sieg“, räumte Brückner ein, der dann die Gunst der Stunde nutzte, um allen seinen Nachwuchsakteuren lange Spielzeiten zu geben. Und die jungen Jahn-Spieler haben ihre Sache rundweg gut gemacht. „Wichtig war, dass wir gegen Ende des Spiels nochmals Gas gegeben haben“, so Brückner. Zum dreistelligen Ergebnis reichte es am Ende freilich nicht mehr

Aufstellung

Adjanku (3), Bialas (3), Buhl (6), Dillmann (18), Grozde(2), Hellmich (12), Knöckl (2), Lackhoff (9), Moruzzi (8), van Overmeir (10), Peisker (5), Weber (10).

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