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Zu schnell für die Waldkraiburger: Michael Schuster (l.) und die Handballer der HSG Freising-Neufahrn sorgten am ersten Spieltag schon innerhalb der ersten sieben Minuten für klare Verhältnisse.

Handball

Saisonauftakt nach Maß für die Männer der HSG Freising-Neufahrn

So kann‘s weitergehen: Die Handballer der HSG Freising-Neufahrn haben am ersten Spieltag haushoch gesiegt. Und das Beste: 70 Zuschauer waren mit von der Partie.

Freising – Erstmals seit dem coronabedingten Abbruch der vergangenen Saison gab es an diesem Wochenende wieder Handball in der Sporthalle der Luitpoldanlage zu sehen. Die Männer der HSG Freising-Neufahrn dominierten zum Auftakt der Bezirksoberliga nach Belieben und siegten gegen den VfL Waldkraiburg haushoch mit 41:20 (20:11).

Das Spektakel verfolgten auch an die 70 Zuschauer auf den Rängen – und die konnten dank des Hygienekonzepts sicher mitfiebern. Zweieinhalb Stunden vor der Partie sei man bereits in der Halle gewesen, betonte Trainer Erik Braško: „Da wurden auf der Tribüne die nötigen Abstände aufgeklebt und die Absperrungen angebracht.“ Alles sei vorbildlich verlaufen, und die Mannschaft konnte sich schließlich voller Elan ins Spielgeschehen stürzen.

7:0-Führung nach sieben Minuten

Die Hausherren zeigten sich präsent in der Abwehr, holten sich die Bälle und überzeugten mit schnellen Pässen nach vorne. Die flinken Spieler wie Konstantin Vopel und Michael Schuster profitierten davon und kamen zu leichten Treffern. Nach gerade einmal sieben Minuten lag Freising-Neufahrn bereits mit 7:0 in Führung, der Gästetrainer reagierte mit einer Auszeit. Nach und nach zeigte die HSG jedoch auch ihre Stärken im Positionsangriff, hier hielt Routinier Tobias Kapser in dieser Phase die Zügel in der Hand.

Das Heimteam ließ sich den Vorsprung nicht mehr nehmen – auch dank starker Paraden von Torwart Peter Vrabel und einer guten Abwehrarbeit. Janic Bittner und Christian Heldner hielten die HSG-Defensive zusammen.

Schrecksekunde kurz vor Schluss

Nach einem 13:5 stand es schließlich 20:11 zur Pause – und im zweiten Abschnitt erhöhte sich die Führung von Freising-Neufahrn schnell. In der 42. Minute durften die Zuschauer das 30. Tor ihrer Mannschaft bejubeln – Alexander Heldner traf zum 30:15. Dieser sorgte mit dem 40. Treffer eine Minute vor dem Ende für den nächsten Meilenstein, bevor Korbinian Herrmann den Schlusspunkt in einer spektakulären Partie setzte, in der es noch eine Schrecksekunde gab: Christian Heldner knickte kurz vor Schluss um und musste humpelnd vom Feld. Coach Braško: „Ich hoffe, dass es nichts Schlimmes ist.“

Mit der Leistung sei er bis auf ein paar Fehler in der Abwehr zufrieden gewesen, resümierte der Freisinger Trainer. „Wir sind mannschaftlich geschlossen aufgetreten.“

Die HSG-Torschützen:

Alexander Heldner 7, Christian Heldner 5, Michael Schuster 5, Konstantin Vopel 5/1, Sebastian Wärthl 5/1, Andras Falkner 4, Korbinian Herrmann 4, Petrit Guri 3, Ernad Huzejrovic 2 und Janic Bittner 1.

Bernd Heinzinger

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