+
Bestechen durch sportliche Klasse und starken Teamgeist: Die Damen des SC Eching mit (v. l.) Felicitas Sprenger, Michaela Frömel, Nicole Seiffert, Nina Eckart, Juliane Berger und Melanie Bahe haben in der Übergangssaison ihr Soll bereits erfüllt.

Tennis - Bezirksliga Super

SC Eching: Sieg im ersten Heimspiel bringt Gewissheit

  • vonNico Bauer
    schließen

Die Tennis-Damen des SC Eching hätten auch in einer normalen Saison den Klassenerhalt gepackt. Das ist die Erkenntnis nach dem 5:4-Erfolg gegen den SV Lohhof.

Eching – In der Bezirksliga Super gehört das Frauen-Team des SC Eching quasi zum festen Inventar. Die hochklassigste Landkreis-Mannschaft im Bereich der Damen und Herren will auch diesen Sommer in der Corona-Übergangssaison ohne Absteiger zeigen, dass sie in die Liga passt. Dank des 5:4 (3:3)-Siegs im ersten Heimspiel gegen den Nachbarn SV Lohhof haben die Echingerinnen nun 4:4 Punkte auf dem Konto – und zugleich die Gewissheit, dass sie auch in einer normalen Runde den Klassenerhalt geschafft hätten.

Gegen Lohhof hatten die Echinger Damen im Einzel bereits einen kleinen Matchball zum Gesamterfolg, als Juliane Berger den einzigen Matchtiebreak des Tages bestritt und nur eine Winzigkeit zur 4:2-Führung und damit zur gefühlten Vorentscheidung fehlte. Bei der 10:12-Niederlage in dem verkürzten dritten Satz hatte die Echingerin den Sieg auf dem Schläger, aber dann verwandelte die Kontrahentin ihren dritten Matchball.

SC Eching macht in den Doppeln den Sack zu

Berger war dann allerdings an der endgültigen Entscheidung beteiligt: Sie gewann im Dreierdoppel zusammen mit Melanie Bahe in zwei engen Sätzen (6:3, 7:5). Zuvor hatten Nina Eckart und Michaela Frömel im Eiltempo den vierten Zähler für den SCE geholt.

„Wir sind zufrieden“, sagt Echings Mannschaftsführerin Melanie Bahe über den bisherigen Saisonverlauf. Sie freut sich außerdem, dass die beiden Neuzugänge Felicitas Sprenger und Victoria Marten – sowohl sportlich als auch menschlich – perfekt ins Team passen. Die Chancen stehen auch gut, dass eine oder beide Spielerinnen über dieses Jahr hinaus in Eching bleiben.

Starker Auftritt: Nina Eckart holte im Einzel und im Doppel ganz wichtige Punkte für den SC Eching.

Die Damen des SCE zeichnen sich neben ihrer sportlichen Klasse auch durch ihren Teamgeist aus – und deshalb ist es selbstverständlich, dass man durchwechselt und alle Spielerinnen ihre Einsätze erhalten. „Das würden wir in einer normalen Runde mit Absteigern genauso machen“, betont Melanie Bahe.

„Garching ist für uns eine große Wundertüte“

Bereits am kommenden Sonntag schließen die Echingerinnen ihre Saison ab – und dabei ist die Chance auf den zweiten Heimsieg eng mit der Frage verknüpft, mit welcher Aufstellung der STK Garching vorstellig wird. Der aktuelle Tabellenzweite der Bezirksliga Super hat ein riesiges Spielerpotenzial – und kann mit Verstärkungen aus den Reihen der Damen 30 sportlich ein für die Echinger Frauen unerreichbares Sextett zusammenstellen. „Garching ist für uns eine große Wundertüte“, sagt Bahe. Nach dem bisherigen Saisonverlauf können sie und ihre Kolleginnen jedoch entspannt abwarten, wer aus Garching am Sonntagmorgen vor der Tür steht.

SC Eching – SV Lohhof 5:4 (3:3)

Einzel: Nina Eckart – Nadine Graber 6:2, 6:3; Felicitas Sprenger – Folke Astrid Reusch 6:3, 7:6; Melanie Bahe – Patricia Greif 6:4, 6:2; Michaela Frömel – Tatjana Graber 2:6, 4:6; Juliane Berger – Wiebke Reusch 6:1, 4:6, 10:12; Nicole Seiffert – Sophia Ksandinov 0:6, 3:6.

Doppel: Eckart/Frömel – F. Reusch/T. Graber 6:1, 6:3; Sprenger/Seiffert – N. Graber/Ksandinov 0:6, 3:6; Bahe/Berger – Greif/W. Reusch 6:3, 7:5.

Lesen Sie auch: Andreas Klier: Vom Fahrer zum Material-Guru

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Neufahrn: Blau-Weiß-Niederlage im erneut engen Duell
Der TC Blau-Weiß-Neufahrn kann Dritter oder auch Siebenter werden. Im erneut engen Match gegen den TV Geisenfeld zogen die Tennisherren diesmal mit 4:5 den Kürzeren.
Neufahrn: Blau-Weiß-Niederlage im erneut engen Duell

Kommentare