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„Wir müssen enorm aufpassen“

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Pechvogel: Sandrine Nierhaus muss wegen einer Verletzung erneut passen. foto: lehmann

Ein schweres Heimspiel wartet am Sonntag um 16.30 Uhr in der Sporthalle der Luitpoldanlage auf die Handballfrauen der HSG Freising-Neufahrn. In der Begegnung der Landesliga Nord trifft der Spitzenreiter auf den Tabellenfünften HG Sulzbach-Rosenberg.

Vor zwei Jahren trafen beide Teams in der Aufstiegsrelegation aufeinander, Freising-Neufahrn setzte sich durch und schaffte erstmals den Sprung in die Bayernliga. Seitdem sind die Mädels untereinander befreundet, man kennt sich gut. Im Hinspiel zum Saisonauftakt gab es einen HSG-Auswärtserfolg, ehe die ersten beiden Heimspiele verloren gingen. Diesmal soll beim ersten Heimauftritt im neuen Jahr unbedingt ein Sieg her, zu komfortabel ist die aktuelle Situation angesichts vier Punkten Vorsprung auf die Verfolger.

Trainer Peter Mesiarik: „Es wäre schade, wenn wir patzen.“ Vor allem auf Nicole Siegert im Rückraum müsse man aufpassen. Sie sei eine der besten Spielerinnen der Landesliga, in der Torschützenliste liegt sie auf dem vierten Rang. „Auf sie müssen wir früh draufgehen, vielleicht versuchen wir es auch mit einer kurzen Deckung“, sagt Mesiarik.

Im eigenen Kader gibt es ein paar Sorgen. Pechvogel ist derzeit Sandrine Nierhaus. Nach dem Fuß verletzte sie sich jetzt auch noch am Bauch, droht länger auszufallen. Dazu kommen ein paar kranke Spielerinnen: Rosalie Amanze, Fjolla Haska, Theresa Obermeier und Lisa Sigl sind allesamt angeschlagen, können aber wohl mit von der Partie sein. Nach vorne will der HSG-Coach diesmal viele Angriffe aus der ersten und zweiten Welle sehen: „Ohne diese Tore wird es für uns sehr schwer.“ Dafür braucht es eine kompakte Abwehr und wenig Fehler. In der vergangenen Partie minimierte man diese auf eine Quote, die einer richtigen Spitzenmannschaft entspricht. Mit dem Rückraum ist Mesiarik ebenfalls zufrieden, auch wenn noch Luft nach oben herrscht. Christina Schredl etwa hatte in den letzten Partien häufig Pech beim Abschluss, sie benötigt endlich Mal wieder ein gutes Spiel fürs eigene Selbstbewusstsein. Falls Fjolla Haska krankheitsbedingt kürzer treten muss, ist Anna Sophia Meyerhofer zur Stelle. Beide wechseln sich auf der linken Seite ab und überzeugten in dieser Saison mit guten Leistungen.

Eines hofft Peter Mesiarik aber besonders: Dass bei Sabine von Bechen die Kraft reicht. Die Mittelspielerin stand zuletzt gezwungenermaßen enorm lange auf dem Platz, das ging an die Substanz. Aber von ihrer Klasse gibt es es keine zweite auf dieser Position. Wie sieht Mesiarik die Favoritenrolle in dieser Partie? „Da gibt es diesmal keinen, wir müssen enorm aufpassen. Es geht um viel, ich hoffe, dass wir an die Leistung der Vorwoche anknüpfen können.“

Bernd Heinzinger

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