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Mit der Brechstange funktioniert es nicht

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An der Feinabstimmung gearbeitet: Leander Liebl und Co wollen schnell zurück in die Erfolgsspur. © Gleixner

Nachdem die Volleyballer des SC Freising den Auftakt ins neue Jahr verpatzten, wollen sie beim nächsten Regionalliga-Heimspiel wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Coach Klaus Lösch gibt sich zuversichtlich, dass sein Team am Samstag gegen den Tabellenvorletzten ASV Dachau 2 wieder einen Sieg feiern wird (19.30 Uhr, Sporthalle an der Moosstraße).

Freising  Die 1:3-Niederlage gegen den TSV Mühldorf hat Lösch per Videoaufzeichnung zusammen mit den Spielern sehr genau analysiert. Seine Erkenntnis: „Wir haben nicht so schlecht gespielt. Es waren viele Kleinigkeiten, die sich am Ende aufsummierten und letztlich für die Niederlage verantwortlich waren.“ Lösch hat aber noch einen anderen Grund für den Misserfolg ausgemacht. Die Mannschaft habe sich auch selber zu sehr unter Druck gesetzt. „Die Köpfe der Spieler waren nicht frei. Man hat eben auch gesehen, dass sie versucht haben, den Erfolg mit der Brechstange zu erzwingen. Und das funktioniert im Sport nicht.“ Für Lösch geht nach einer solchen Niederlage die Welt nicht unter. Vielleicht ist jetzt auch ein wenig der Druck weg, gewinnen zu müssen. Er hofft, dass sein Team das 1:3 gegen Mühldorf abgehakt hat und das gut umsetzen kann, was es in den letzten Trainingseinheiten einstudiert hat. „Wir haben in der letzten Woche an der Feinabstimmung gearbeitet.“

Personell gibt es Fragezeichen. Max Brunner steht voraussichtlich nicht zur Verfügung. Daniel Vogt und Tobias Recknagel sind leicht angeschlagen. Der Kader sollte freilich groß genug sein, um den einen oder anderen Ausfall kompensieren zu können. Ein klein wenig Sorgen macht sich Lösch nur, dass sein Team Dachau eventuell unterbewusst auf die leichte Schulter nimmt. „Beim Hinspiel hatten wir überhaupt keine Probleme, um klar zu gewinnen. Wir müssen dennoch vom ersten Ball weg konzentriert agieren“, fordert Lösch. „Dann sollte auch diesmal einem Sieg nichts im Wege stehen.“ 

Peter Spanrad

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