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„Wir wissen jetzt, was wir können“ – Michael Hölzl blickt den weiteren Wettkämpfen gespannt entgegen.

Luftgewehr Bezirksoberliga

Tüntenhausen: Hölzl-Team liefert im Freising-Derby Saisonbestleistung ab

Mit dem Sieg im Derby gegen die FSG Freising hat sich Hubertus Tüntenhausen als erster Herausforderer der SG Aich zurückgemeldet. Der in der Luftgewehr-Bezirksoberliga wie ein Uhrwerk schießende Spitzenreiter hat auch seinen vierten Wettkampf souverän gewonnen, während sich die Verfolgerteams gegenseitig duellierten. Dieses Aufeinandertreffen ging mit 3:1 an die Tüntenhausener, die nun mit 8:4 Punkten wieder Zweiter sind und drei Zähler hinter Aich liegen.

Tüntenhausen – Dieses Derby war ein ganz besonderer Wettkampf, weil drei der vier Tüntenhausener ihre Wurzeln bei der FSG Freising haben, dort das Schießen auf Leistungsniveau gelernt haben und noch heute Zweitmitglieder der Feuerschützengesellschaft sind. Und für diesen Wettkampf packte Tüntenhausen mit starken 1549 Ringen nicht nur eine persönliche Saisonbestleistung aus, sondern gleich das höchste Resultat der gesamten Liga. Alle vier Schützen schossen zwischen 385 und 389 Ringe – das ist eine Hausnummer.

„Wir wissen jetzt, was wir können“, betont der Tüntenhausener Mannschaftsführer Michael Hölzl. Sein Team hatte solche kollektiven Top-Ergebnisse zwar schon mehrfach im Training erzielt, aber eben noch nie in einem Wettkampf. Hölzl verweist darauf, dass sich alle Schützen des Teams in dieser Saison gesteigert haben – mit konstanten Ergebnissen jenseits der 380 Ringe.

Drei Punkte Rückstand auf Aich klingt viel, aber es fehlte bislang nur eine Winzigkeit. Zwei Mal stand es 2:2 nach den Duellen, wobei die Tüntenhausener gegen Aich (1530:1534 Ringe) und gegen Kleinmehring (1531:1532) jeweils knapp das Nachsehen hatten. Somit standen am Ende beide Male 1:2 Punkte in der Bilanz.

„Wir sind konkurrenzfähig“, sagt Hölzl, der, den sicheren Klassenerhalt in der Tasche, in der zweiten Saisonhälfte gerne den Spitzenreiter angreifen möchte. „Aber für einen Sieg gegen Aich müssen bei uns alle auf ihrem höchsten Level schießen.“ Insbesondere auf den ersten beiden Positionen sieht er den Tabellenführer der Bezirksoberliga bärenstark besetzt. Hubertus Tüntenhausen wartet nun bereits auf den spannendsten Wettkampf des Monats Dezember, wenn der Dritte FSG Freising (7:5 Punkte) den Ersten Aich (11:1) herausfordert. Das Freisinger Damen-Quartett wird alles dafür tun, den Landkreis-Dreikampf um die Meisterschaft und das Aufrücken in die Oberbayernliga noch enger zu gestalten.

„Mit Aufstiegen sind wir ja schon verwöhnt“, sagt Hölzl. Hubertus Tüntenhausen holte Galionsfigur Florian Reindl vom Bundesligisten Prittlbach zurück – und das gab dem gesamten Verein einen Schub. Es folgten drei geplante Aufstiege in Serie und in der vergangenen Saison der Klassenerhalt in der Bezirksoberliga. Sollte in dieser Runde der vierte Aufstieg in fünf Jahren gelingen, dann würde Michael Hölzl das gerne mitnehmen. Bei einem Sprung in die Oberbayernliga würde das Team von vier auf fünf Schützen anwachsen – das wäre jedoch kein Problem. Vor dieser Saison ging etwa Andreas Hölzl zurück in die Zweite Mannschaft. Er könnte auf dem gehobenen Level im Bezirk allerdings jederzeit mitschießen. Verstärkt wird die Aufbruchstimmung bei Hubertus Tüntenhausen zusätzlich durch die neuen Schießstände: Die Sportler finden damit ideale Bedingungen vor, um für ihren Sport auf hohem Niveau zu trainieren.

Nico Bauer

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