American Football

Razorbacks ohne US-Boys chancenlos

In der ersten Partie ohne ihre beiden abgewanderten US-Boys Vailele Peko und Logan Emendorfer standen die Zweitliga-Footballer der Fursty Razorbacks auf verlorenem Posten. Gegen Nürnberg setzte es vor rund 400 Zuschauern eine 7:55-Heimklatsche.

Fürstenfeldbruck – So ganz einverstanden war Trainer Florian Müller mit dem Endergebnis nicht. „Ich habe mit einer Niederlage gerechnet, aber sie fiel zu hoch aus.“ Doch für ein besseres Resultat leisteten sich seine Spieler zu viele unnötige Fehler.

Dabei hatte die Partie so ganz nach dem Geschmack der Brucker Fans im Ländestadion begonnen. Den ersten Angriffsspielzug der Gäste aus dem Frankenland stoppten die TuS-Footballer früh: Erst drängten sie den Nürnberger Ballträger auf dem Feld weit zurück, dann fingen sie einen Pass des Gäste-Spielmachers ab.

Nutzen konnten sie aus diesem furiosen Auftakt aber keinen ziehen. „Wir haben den Ball zwar gut übers Feld bewegt, uns dann durch Fehler aber immer wieder selbst ausgebremst“, sagt Müller. Anders die Nürnberger, die nach ihrem missglückten Auftakt dennoch schnell mit 7:0 in Führung gingen.

Auch in der Abwehr leisteten sich die Hausherren zu viele einfache Fehler, die die Gäste gnadenlos bestraften. „Dazu ist Nürnberg zu gut, als dass man sich das erlauben kann“, gestand der Coach der Wildschweine ein. Noch vor der Pause konnten die Gäste auf 21:0 erhöhen.

Brucks Spielmacher E.J. Hilliard versuchte zwar mit riesigem Kampfgeist den Abgang seiner beiden Landsleute zu kompensieren. Ihm war es auch zu verdanken, dass zu Beginn der zweiten Halbzeit noch einmal ein kleiner Hoffnungsschimmer aufkam. Sein Touchdown samt Extrapunkt von Philipp Ponader sollte aber die einzige Szene bleiben, in der Bruck glänzte.

In der Folge nutzten die Nürnberger jeden noch so kleinen Fehler der Hausherren aus und schraubten das Ergebnis mit fünf weiteren Touchdowns in die Höhe. Müller nahm’s dennoch einigermaßen gelassen: „Lieber verliere ich so, als knapp mit einem Punkt Differenz.“

Andreas Daschner

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