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Perfekt eröffnet wurde die Saison im Lände-Stadion.

American Football

Razorbacks starten mit furiosem Zu-Null-Sieg

  • Andreas Daschner
    vonAndreas Daschner
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Viel zu kritisieren gab es beim 31:0-Auftaktsieg der Regionalliga-Footballer der Fursty Razorbacks gegen Neu-Ulm wahrlich nicht. Trotzdem tritt Cheftrainer Florian Müller auf die Euphoriebremse – allerdings nur verhalten.

Fürstenfeldbruck Der anvisierte Platz unter den ersten Drei scheint nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga in der Regionalliga machbar zu sein. „Wir werden sicher noch auf stärkere Gegner treffen“, sagte Müller nach dem Sieg gegen Neu-Ulm. Gleichwohl sei die Abwehrarbeit gut gewesen. Und auch mit der Offensive war der Übungsleiter zufrieden – „auch wenn wir da noch lange nicht alles zeigen mussten“.

In der Tat waren die Neu-Ulmer nicht der starke Gegner, als der sich der selbsterklärte Aufstiegsfavorit im Vorfeld für sein Gastspiel im Brucker Lände-Stadion angekündigt hatte. Im ersten Viertel dauerte es noch, ehe die einheimischen Angreifer in Fahrt kamen. Das machte aber gar nichts, weil sich die Abwehr für die schwäbischen Gäste als unüberwindbares Hindernis darstellte. Kaum Raumgewinn ließen die Brucker Defensivrecken zu. Vor allem Maximilian Kopp zeichnete sich aus und stoppte ein ums andere Mal die Neu-Ulmer Angreifer. André Pfrieger machte durch einen abgefangenen Pass des gegnerischen Spielmachers auf sich aufmerksam. Nach vorne mussten sich die Razorbacks zunächst mit drei Punkten durch ein Field Goal von Maximilian Kollmannsberger begnügen.

Doch das änderte sich ab dem zweiten Viertel, als die Brucker Angriffsmaschine dann wie geölt lief. Der neue US-Spielmacher Jack Eddy zeigte dabei gleich einmal, was in ihm steckt. Er warf nicht nur zwei Pässe zu Touchdowns, sondern lief selbst auch einmal in die Endzone. Müller lobte vor allem die Führungsqualitäten seines Spielmachers: „Er ist erst wenige Tage bei uns, trotzdem verteilt er die Bälle schon sehr gut.“ Das ist auch mit ein Verdienst der jungen Passempfänger Niclas Holzapfel und Andreas Berger. Das Duo zeigte jede Menge Potenzial und könnte die Lücke schließen, die die beruflich bedingte Pause von Raphael Sedlmair hinterlassen hat. „Dabei haben uns noch zwei Passempfänger gefehlt“, sagt Müller. Nicht nur deshalb erklärte er: „Wir haben noch Steigerungspotenzial.“

Zumal auch bei den Ballträgern alles rund läuft. Cedric Bosse erzielte den finalen Touchdown, Moritz Albrecht lief nach seiner Verletzungspause wieder zu Topform auf und erzielte reichlich Raumgewinn. Die 31 Punkte gegen Neu-Ulm komplettierten Tobias Möldner, Kollmannsberger und Dominik Alo.

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