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Erst die Pflicht und dann die Kür: Fursty Razorbacks wollen in Frankfurt punkten

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Von: Andreas Daschner

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Fest im Griff hatten die Abwehrspieler der Fursty Razorbacks (rote Trikots) ihre Kontrahenten aus Frankfurt.
Fest im Griff hatten die Abwehrspieler der Fursty Razorbacks (rote Trikots) ihre Kontrahenten aus Frankfurt im Hinspiel. © Peter Weber

Als Favorit fahren die American Footballer von den Fursty Razorbacks am Sonntag zum Auswärtsspiel bei den Frankfurt Pirates in der 2. Bundesliga.

Fürstenfeldbruck – Vor die Kür haben die Verantwortlichen der 2. Football-Bundesliga für die Fursty Razorbacks noch die Pflicht gesetzt. Die Brucker TuS-Footballer fiebern bereits auf die Rückspiele gegen die Topteams aus Ingolstadt und Kirchdorf hin. Am Sonntag steht aber erst einmal die Partie bei den Frankfurt Pirates an. Spielbeginn ist um 15 Uhr.

An die Hessen haben die Razorbacks durchaus gute Erinnerungen. Sowohl in der vergangenen Spielzeit als auch beim diesjährigen Saisonauftakt gelangen deutliche Siege. Und auch dieses Mal sagt Brucks Chefcoach Lukas Schmid: „Wir müssen Frankfurt natürlich schlagen.“ Nach dem 91:6 vom Hinspiel sicherlich keine überzogene Erwartungshaltung.

Frankfurt ist zuhause wohl stärker als auswärts

Dass es beim sieglosen Schlusslicht ein ähnliches hohes Schützenfest gibt, glaubt Schmid indessen nicht. Zwar haben sich die Frankfurter seitdem personell nicht verstärkt. Generell hatten die Pirates im bisherigen Saisonverlauf aber in ihren Heimspielen etwas mehr Spieler zur Verfügung, als bei den Auswärtsfahrten mitkamen. „Ich schätze Frankfurt daher dieses Mal etwas stärker ein als im Hinspiel“, sagt Schmid.

Gleichwohl muss die Partie aber unter die Kategorie Pflichtsieg fallen, wenn die Brucker ihren eigenen Ansprüchen auf einen Platz im vorderen Tabellendrittel gerecht werden wollen. Dass seine Mannschaft durch die Partie gegen das Schlusslicht etwas am nötigen Zug für die anstehenden Spitzenspiele verlieren könnte, glaubt der Übungsleiter nicht – im Gegenteil: „Ich bin nach dem schweren Spiel gegen Stuttgart ganz froh, dass wir jetzt wieder ein leichteres Spiel haben.“ Auch das muss aber erst einmal gewonnen werden.

Der Fokus liegt daher erst einmal auf Frankfurt. „Und danach werden wir uns dann konzentriert auf das Spiel in Ingolstadt vorbereiten“, sagt Schmid. (Andreas Daschner)

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