Bei Schneefall durch die Nacht: Lena Dürr war in Flachau die einzige Deutsche in der Finalrunde.
+
Bei Schneefall durch die Nacht: Lena Dürr war in Flachau die einzige Deutsche in der Finalrunde.

Slalom

Auf den letzten Metern Platz sechs verschenkt - Lena Dürr wird in Flachau Elfte

  • Thomas Benedikt
    vonThomas Benedikt
    schließen

Auch wenn die Germeringerin Lena Dürr nicht ganz ihr Spitzenergebnis vom vorherigen Rennen wiederholte, konnte sie mit ihrem Auftritt in Flachau (Österreich) zufrieden sein. 

Germering/Flachau – Bei anhaltendem Schneefall reichten Dürrs Zeiten beim Nacht-Slalom immerhin für Rang elf. Auf Seriensiegerin Mikaela Shiffrin hatte sie am Ende 2,91 Sekunden Rückstand.

Und mit einer etwas besseren Zeit im letzten Pisten-Abschnitt wäre sogar Platz sechs drin gewesen. Lediglich dreieinhalb Zehntelsekunden fehlten der Germeringerin dazu. „Im zweiten Lauf habe ich versucht, auf Attacke zu gehen. Das ist mir gut gelungen, aber unten habe ich ein bisschen den Schwung verloren“, analysierte sie nach dem Wettkampf.

Dürr war als einzige von vier deutschen Starterinnen in den Finallauf gekommen. Andrea Filser (38.) Jessica Hilzinger (43.) und Martina Ostler (53.) waren bereits im ersten Lauf ausgeschieden. Im Slalom-Weltcup liegt die Germeringerin nach fünf von neun Rennen jetzt als beste Deutsche auf Rang zehn – im Gesamtweltcup steht Dürr auf Platz 25.

Das Nachtrennen in Flachau war der letzte Slalom-Wettkampf bevor am 8. Februar im italienischen Cortina d’Ampezzo die Weltmeisterschaft beginnt. Der Star des Nachtrennens war einmal mehr die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Mit ihrem 68. Sieg (und gleichzeitig auch 100. Podestplatz) bei einem Weltcup-Rennen schrieb sie Ski-Geschichte. In der ewigen Bestenliste ließ sie den Österreicher Marcel Hirscher hinter sich.

Weitere Nachrichten aus der Welt des Sports im Landkreis Fürstenfeldbruck finden Sie hier.

Der Amateurfußball in der Region ist hier zuhause.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare