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Daniel Husband ist zwar stolz auf sein Team, hält den Aufstieg aber noch für etwas verfrüht.

Baseball

US-Boy macht Banditen salonfähig

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Als Bayernliga-Meister nehmen die Gröbenzell Bandits am Sonntag die Playoffs zur 2. Baseball-Bundesliga in Angriff. Erster Heimgegner ist das Team aus Schwaig aus der Gemeinde Oberding im Kreis Erding.

Gröbenzell Der Erfolg hat einen amerikanischen Namen: Cheftrainer Daniel Husband will am Gröbenbach Großes aufbauen. Baseball ist seiner Heimat Nationalsport. In Deutschland gilt das Spiel mit Schläger, Ball und Bases dagegen als exotisch. Doch das will Husband ändern. Einen möglichen Aufstieg hält er allerdings für etwas verfrüht. „Wir müssen dazu erst unser Jugendprogramm stärken.“ Deshalb sucht der US-Boy auch nach neuen Spielern aller Altersklassen für die beim Sportclub beheimateten Bandits.

Das heißt aber nicht, dass die Banditen die Playoffs kampflos verschenken werden. „Wir versuchen natürlich, jedes Spiel zu gewinnen“, sagt Husband. Einfach wird das aber trotz der guten Bilanz in der Vorrunde nicht. 15 Siege stehen zwar lediglich fünf Niederlagen gegenüber. Einer der Erfolge kam aber erst am „grünen Tisch“ zustande, weil Garching am neunten Spieltag einen nicht spielberechtigten Akteur eingesetzt hatte.

Auf eben diese Garchinger treffen die Bandits auch in den Playoffs wieder. Die Aufstiegsspiele werden als Runde mit fünf Spieltagen ausgetragen. Dabei werden – wie im Baseball üblich – bei jedem Termin zwei Partien gegen den gleichen Gegner ausgetragen. Neben Schwaig und Garching treffen die Gröbenzeller noch auf Baldham, Regensburg und Nord-Meister Fürth. Nur der Tabellenerste hat das Aufstiegsrecht. Fürth, Baldham und Garching sieht Husband als größte Konkurrenz an. Zumal Fürth ungeschlagen durch die Nordgruppe marschiert ist und deshalb gegen Gröbenzell Heimrecht genießt.

Doch erst haben die Bandits am Sonntag die beiden Heimpartien um 13 und 15.30 Uhr gegen Schwaig im Freizeitzentrum an der Wildmoosstraße auf dem Radar. Bei der Truppe war Husband 2010 selbst Trainer. Er freut sich zwar auf das Wiedersehen mit seinem alten Klub. Die aktuelle Mannschaft ist für ihn aber ein unbeschriebenes Blatt..

Sein Blick gilt ohnehin der eigenen Truppe, mit deren Entwicklung der Coach sehr zufrieden ist. „Wir schlagen den Ball viel besser als noch zu Saisonbeginn.“ Und auch seine Werfer – im Fachjargon Pitcher genannt – seien Leistungsträger. Gegen Schwaig kann Husband nahezu auf die Bestbesetzung zugreifen.

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