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Basketball-Teams halten die Klassen

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Erst am letzten Spieltag verspielten die Germeringer ihre Aufstiegchancen. So blieb am Ende nur Platz drei. © SVG

Der Basketballsport im Landkreis ist wieder im Aufwind. Nahezu alle Teams lieferten im vergangenen Jahr gute Ergebnisse ab. Und zur kommenden Saison schicken auch die beiden Sorgenkinder aus Olching und Fürstenfeldbruck wieder neue Teams ins Rennen.

Fürstenfeldbruck – Nach Jahren der Abstiege und Abmeldungen vom Spielbetrieb können die Landkreis-Basketballer heuer mal wieder auf eine erfolgreichere Saison zurückblicken. Auch in Olching und Fürstenfeldbruck geht es wieder bergauf, nachdem beide Vereine ihre Herren-Teams zurückziehen mussten. Die Vereine planen bereits den Neuanfang.

Sowohl beim Olchinger TSV als auch beim Brucker TuS hieß es vor Beginn der Spielzeit: Nichts geht mehr. Beide Vereine hatten nicht genügend Spieler zur Verfügung, um in der Bayernliga (Olching) beziehungsweise Bezirksoberliga (TuS) an den Start zu gehen. In Olching waren die Spieler abgesprungen, als der Verein in die unattraktive Nordgruppe mit weiten Auswärtsfahrten eingegliedert worden war.

„Nach den Osterferien starten wir wieder mit einer Herrenmannschaft ins Training“, kündigt TuS-Abteilungsleiter Martin Mang an. Mit Spielern aus der letztjährigen U18 und einer Handvoll Rückkehrern glauben die TuS-Verantwortlichen, einen guten Stamm an Spielern zu haben. Trainer wird Nebojsa Tomic, der schon die U18 unter seiner Fittiche hat. Laut Statuten dürfen die Brucker nach ihrem Rückzug nun eine Liga tiefer in der Bezirksliga starten.

In Olching wird zwangsweise eine erste Herrenmannschaft zustande kommen, wie Basketball-Chef Robert Gutschale sagt. Denn der Verein hatte in der Kreisliga eine zweite Garde am Start. Ob man das Startrecht in der Bezirksoberliga in Anspruch nimmt, ist laut Gutschale noch nicht entschieden. „Auch ob es wieder für eine zweite Mannschaft reicht, muss sich erst noch zeigen“, sagt der TSV-Funktionär.

Während in Olching und Bruck an der Zukunft gebastelt wird, freut man sich in Mammendorf noch über die Vergangenheit. Der SV war als Aufsteiger in die Bezirksoberliga das Überraschungsteam der Saison.

Trotz eines Durchhängers während einer längeren Verletzung von Spielmacher Ole Sebald landete man am Ende auf Platz vier. Kein Wunder, dass Trainer Jan Kaiser nach seinem ersten Jahr beim SV sagt: „Wir sind sehr zufrieden.“ In der kommenden Spielzeit wollen die Mammendorfer wieder oben anpacken. „Wenn alle fit sind, dann geht was“, glaubt Kaiser. Den Erfolg des Vereins komplettierten die Frauen, die sich ebenfalls in der Bezirksoberliga vom siebten Platz im Vorjahr auf Rang fünf verbesserten.

Das klassenhöchste Team stellte einmal mehr der SC Gröbenzell. Die Gröbenbacher erreichten nach ihrem Abstieg in die Bayernliga Rang vier. Manager Michael Knechtskern bezeichnet das Ergebnis als „am Ende okay“. Zwar schrammte die Truppe wegen vermeidbarer Niederlagen knapp an Rang drei vorbei. „Letztlich ist es aber egal, ob du Dritter oder Vierter wirst“, sagt Knechtskern, der sowohl Trainer Mario Knezevic als auch den Kern der Mannschaft halten will.

In Germering vergaben die Männer in der Bezirksliga mit einer Niederlage im letzten Saisonspiel Rang zwei. Das ist insofern bitter, als dass der SVG damit den möglichen Aufstieg als bester Zweiter der Bezirksligastaffeln aus der Hand gegeben hat. Zu feiern gibt es in der Max-Born-Halle trotzdem etwas. Denn die Frauen schafften nach ihrem Neustart in der Kreisliga – sie hatten sich vor zwei Jahren vom Spielbetrieb abgemeldet – mit einer jungen Truppe gleich die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg.

Die Frauen hielten übrigens auch beim TSV Olching und beim TuS Fürstenfeldbruck die Korbjäger-Fahne hoch. In Olching ist man mit dem vierten Platz in der Bezirksliga „im Großen und Ganzen zufrieden“, wie Gutschale sagt. Beim TuS wurde mit Rang acht zumindest der Abstieg aus der Bezirksoberliga vermieden. Mang sprach von Anlaufschwierigkeiten, weil sich der damals neue Trainer Marc Thormann und die Spieler „erst beschnuppern mussten“. Mit einer soliden Nachwuchsbasis ist der TuS-Funktionär guter Dinge für die Zukunft.

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