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Bezirksoberliga nach WM-Zwangspause wieder in Schwung

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Während die Schlusslichter der HSG Gröbenzell/Olching spielfrei hatten und so nichts gegen ihren Tabellenstand tun konnten, haben die Spitzenreiter des SC Unterpfaffenhofen ihre Position in der Handball-Bezirksoberliga gefestigt.

Germering/Fürstenfeldbruck – Ebenso wie die im Mittelfeld rangierende dritte Mannschaft des TuS Fürstenfeldbruck.

Trotz eines kompletten Kaders gewann Unterpfaffen-hofen bei der personell dezimierten SG Kaufbeuren nur mit 38:32. Während sich bei den Allgäuern selbst Trainer Mihaly Moore das Trikot überstreifen musste, um überhaupt Wechselalternativen zu haben, konnte Kollege Christopher Dück das Geschehen relativ sorgenlos von der Bank aus verfolgen. Doch die vom Verband verordnete Zwangspause während der Weltmeisterschaft nagte an der Leistungsbereitschaft.

Zu Beginn wurde das Geschehen noch diktiert. Doch den aufopferungsvoll kämpfenden Gastgebern gelang es immer wieder, durch lang ausgespielte Angriffe mit erfolgreichen Torabschlüssen den Gegner nicht enteilen zu lassen. Erst recht Morgenluft schnupperten sie, als in der 35. Minute der Anschlusstreffer zum 19:20 gelang. Dück mahnte nun Konzentration und Siegeswillen an – und tatsächlich ging ein Ruck durchs Team. Aber selbst ein Zehn-Tore-Vorsprung brachte keine Ruhe in die Abwehr. Bis zum Schlusspfiff waren die Gäste schon wieder bis auf vier Treffer dran. Einzig der achtfache Torschütze Patrick Steger stimmte Dück zufrieden.

Wesentlich gelassener ließen es Brucks Graue Panther in Weilheim angehen. Ohne sich übermäßig zu verausgaben, wurde mit 27:23 gewonnen. Wie immer bei Auswärtsspielen von Brucks dritter Formation war der Kader nicht üppig, sondern eher handverlesen. Neben Abwehrchef Andreas Krauß waren mit Manager Marco Müller, Gröbenzells Frauen-Trainer Hendrik Pleines und dem im Vorjahr noch in der 3. Bundesliga aktiven Kreisläufers Tobias Prestele etliche Leistungsträger präsent. Letzterer hatte mit seinen neun Toren auch entscheidenden Anteil am späteren Auswärtssieg.

Trotzdem führten die Gastgeber bis zur 25. Minute, während die Brucker nicht so richtig ins Laufen kamen. Das änderte sich kurz vor dem Pausenpfiff. Binnen drei Minuten wurde aus einem 11:13-Rückstand eine 14:13-Führung. Auch im weiteren Verlauf hielten die Grauen Panther das Tempo hoch. Nun waren es Robert Zagar, Sebastian Huhn und Benjamin Gogger, die der Partie ihren Stempel aufdrücken. Weilheim konnte zwar immer wieder Ergebniskosmetik betreiben, aber ernsthaft in Gefahr brachten sie die Gäste nicht mehr.  we

Tore Unterpfaffenhofen: P. Steger 8, Schreiner 3, Schubert 3, Tanzer 3, Kurz 2, Tafelmeier 1, Weber 5, Vogt 1, Knoller 5, Lachnit 1, Sannig 4, Hartl 2. Fürstenfeldbruck: Raff 1, Zagar 5, Gogger 4, Huhn 6, Pleines 1, Drechsler 1, Prestele 9.

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