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Brucks Puckjäger starten mit zwei Pleiten

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Mit zwei Niederlagen eröffnete der EV Fürstenfeldbruck die Landesliga-Eishockeysaison 2019/20. Im Garmischer Olympiastadion verloren die Kreisstädter am Freitag mit 1:5 (0:2, 0:2, 1:1) und zwei Tage später gab es in Buchloe die nächste Pleite mit 0:3 (0:1, 0:1, 0:1).

Fürstenfeldbruck – Von einem holprigen Start sprach Brucks neuer Trainer Markus Kiefl nach der Niederlage in Garmisch. „Wir waren vor dem Tor zu harmlos.“ Farchant habe dem EVF kaum Räume gelassen. „Wenn in der Vergangenheit Farchant für uns ein Gegner auf Augenhöhe war, so haben sie diesmal verdient gewonnen.“ Er habe sich mehr erhofft, so Kiefl. Aber die Spieler haben aufgrund fehlender Eiszeiten noch Defizite. „Wir konnten die ganze letzte Woche nicht auf Eis trainieren.“

In Garmisch wurden die Brucker von zwei harmlosen Schüssen von der Blauen Linie überrascht. Die Kiefl-Truppe hatte drei gute Chancen im ersten Drittel. Im Mittelabschnitt packten Farchant zwei weitere Treffer drauf. Glück für Bruck, dass der Pfosten ein weiteres Gegentor verhinderte. Im Schlussdrittel lief die Scheibe schon etwas besser in den Brucker Reihen. Aber mehr als der Ehrentreffer vom kanadischen Neuzugang Landon Olsen war nicht drin. Kein gutes Haar ließen die fünf nach Garmisch aufgebrochenen Brucker Fans am Spiel der Kreisstädter. „Wenn die Mannschaft so in Buchloe auftritt, wird es eine zweistellige Packung geben.“ Auf den Punkt gebracht eine unterirdische Leistung.“

Zum Glück hatten die selbst ernannten Experten der Fangruppe, die nicht nach Buchloe gereist waren, unrecht. Trainer Kiefl hatte im Vorfeld angekündigt, dass die Mannschaft im Pflichtspiel keine Klatsche wie unlängst beim Testspiel gegen Buchloe (2:9) kassieren würde. „Buchloe gehört für mich in die Bayernliga. Die wollen mit Macht nach oben“, so Kiefl. „Die haben auch ganz andere Möglichkeiten wie wir.“ Nach dem 0:3 nahm er seine Männer in Schutz. „Ich bin stolz auf mein Team. Nach der 2:9-Klatsche hat jeder gewusst, was auf uns zukommt“, so der Coach. „Wir haben den Kampf angenommen. Goalie Valentin Mohr hat uns dazu vor einer höheren Niederlage bewahrt.“

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