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Besser in Schwung waren beim Hinspiel vor einem Monat Eichenaus Volleyball-Frauen. 

Volleyball

Derby und Abstiegskampf im Doppelpack

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Erneut ein Duell um den Klassenerhalt in der Landesliga wird das zweite Derby innerhalb von fast einem Monat zwischen den Landesliga-Volleyballerinnen des SV Germering und des Eichenauer SV.

Germering/Eichenau –  Am Samstag, 11 Uhr, wollten die Gastgeberinnen in der Wittelsbacher Halle in Germering Revanche üben für die 0:3-Niederlage aus dem Hinspiel.

„Wir haben eine gute Runde gespielt“, hatte sich Germerings Trainer-Ikone Dalibor Durbeck damals recht optimistisch über die Ausgangslage seiner Schützlinge geäußert. Doch die klaren 0:3-Satzniederlagen gegen den ESV und zum ersten Spiel im neuen Jahr beim Tabellenführer MTV Ingolstadt haben die Situation für den Aufsteiger nicht eben entspannter werden lassen. Gerade mal zwei Siege in neun Partien haben dazu geführt, dass sich die Germeringerinnen mittlerweile auf dem vorletzten Platz eingependelt haben und die Aufstiegseuphorie verflogen ist.

Ein wenig geschmeidiger stellt sich da die Situation für den Eichenauer SV dar. Bis in den Dezember des vergangenen Jahres hinein sah es so aus, als sollte dessen Trainer Dominik Schütt einen Durchmarsch von der Bayernliga in die Bezirksliga betreuen müssen. „Wir stehen unter Druck“, hatte er vor einen Monat zugeben müssen. Doch seine Schützlinge hielten dem weitgehend stand. Nach einem deutlichen 3:0-Erfolg über den Landkreis- und Abstiegsrivalen SV Germering unterlag der ESV dem TB München III knapp mit 2:3. Dabei waren alle fünf Durchgänge hart umkämpft. Und ins neue Jahr starteten die Volleyballerinnen vom Starzelbach mit einem nur im ersten Satz umkämpften 3:0 beim Schlusslicht. Damit wiederum hielt man nicht nur sich selbst einen direkten Konkurrenten vom Leib, sondern leistete auch den Germeringer Kontrahentinnen Schützenhilfe. Gegen Eichenau und im anschließenden Spiel gegen den FC Penzing, als Siebter ebenfalls ein direkter Konkurrent, müssen sich die Germeringer aber ausschließlich auf sich selbst verlassen.

Das gilt auch für die in der oberbayerischen Bezirksklasse antretende zweite Mannschaft des SV Germering die dort ebenfalls gegen den Abstieg kämpft. Auch sie bestreitet ein Derby: Um 14 Uhr beim TSV Unterpfaffenhofen in dessen Halle an der Alfons-Baumann-Straße.  hk

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