Die Gewichtheber treten am Samstag in der Friesenhalle ab 18 Uhr ins Rampenlicht.

Eichenaus Großkampftag mit Volleyball, Handball und Gewichtheben

Ein Ort, ein Tag, zwei Hallen, drei Duelle

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Der Fußball hat Winterpause in Eichenau. Doch sportlich wird der Samstag am Starzelbach alles andere als langweilig: Handballer, Volleyballerinnen und das Gewichtheber-Mixed haben einen Großkampftag, bestreiten hintereinander und gleichzeitig Duelle gegen Abstiege oder ums Prestige.

Volleyball

In der Vorsaison – damals noch in der Bayernliga – waren trotz aller Euphorie die kleinen Volleyball-Wunder bei Eichenaus Frauen ausgeblieben. Nach der unfreiwilligen Rückkehr in die Landesliga scheinen diese Wunder nun weiter notwendig zu sein, um einen weiteren Abstieg zu verhindern. „Wir sind unter Druck“, gibt Trainer Dominik Schütt zu.

Vor dem am Samstag um 11 Uhr beginnenden Doppelspieltag in der Budrio-Halle weisen dessen Schützlinge nur einen Sieg auf, „obwohl wir von der Qualität des Kaders her gleich geblieben sind“. Nun kommt es hintereinander zum Derby gegen den SV Germering und zum Duell mit TB München.

Bei den in diesem Jahr erst in die Landesliga aufgestiegenen Konkurrentinnen aus der Nachbarstadt wird die Situation entspannter betrachtet. „Wir haben eine gute Runde gespielt“, sagt Germerings Trainer-Ikone Dalibor Durbek über die Bilanz seiner Frauen mit bisher zwei Siegen. Die Mannschaft habe aber selbst bei Niederlagen gezeigt, dass sie in einer Liga, deren Teilnehmer nach Ansicht von Durbek leistungsmäßig eng zusammenliegen, durchaus mithalten könne. Das schreibt Germerings Trainer in erster Linie dem Teamgeist zu. „Der hat uns zum Aufstieg geführt und trägt uns jetzt auch durch die neue Liga.“

Handball

Handball ist ab 18 Uhr in der Budrio-Halle zu sehen.

An gleicher Stelle, nur ein paar Stunden später, wird ab 18 Uhr in der Budrio-Halle auf ein Wunder gewartet. Denn nach aktuellem Stand der Dinge wird für die ESV-Handballer das Abenteuer Bayernliga nur eine Saison lang dauern. Das hängt ganz davon ab, wie viele bayerische Teams aus der 3. Bundesliga absteigen müssen. Zwar ist der TuS Fürstenfeldbruck in der Süd-Gruppe davon nicht betroffen, doch im Osten sind Erlangen-Bruck und Coburg II in Gefahr. Um dem Abstieg in der Bayernliga sicher zu entgehen, müsste die ESV-Crew von Trainer Aleksandar Radukic zumindest zwei Plätze gut machen.

Doch Radukic sieht der Partie gegen die neue HT München – ein Zusammenschluss des TSV Unterhaching mit der DJK Taufkirchen – bangen Blickes entgegen. Denn nur mit maximal elf Spielern wird er den Kader bestücken können. Zwar stehen Manuel Riemschneider und Thomas Steinherr zur Verfügung. Doch wahrscheinlich wird sich Radukic selbst auf die Liste der Spieler setzen müssen. Zu allem Überfluss befinden sich die Münchner gerade im Aufwind und sind deshalb Favorit.

Gewichtheben

Nur gut einen Kilometer entfernt in der Friesenhalle sind zur gleichen Zeit am Samstag die Gewichtheber des ESV im Derbyfieber. Um bei Fußballkaiser Franz Beckenbauer zu bleiben: „We call it a Klassiker.“ Sein Zitat trifft auf das um 18 Uhr beginnende Heberduell zwischen dem Bayernliga-Vierten Eichenauer SV und den drittplatzierten ESV Neuaubing zu.

Wie schon zu gemeinsamen Bundesliga-Zeiten wird ein erbitterter Kampf beider Lager erwartet. Emily Heiß, Katja Seitle, Maximilian Lohmeier, Maximilian Schamberger, Konstantin Konstantinov und der frisch gebackene internationale deutsche Jugendmeister Lukas Müller werden sich dem Zweitliga-Absteiger, dem Mutterverein des legendären Olympiasiegers Manfred Nerlinger, stellen. Zu diesem Klassiker ist der Eintritt frei. 

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