Insgesamt acht Neuzugänge stehen im Kader des Eichenauer SV. Julian Betz (Nummer 2), Sven Küther (Nummer 39), Leo Reichenberger (Nummer 26), Lukas Behm (Nummer 77), Lars Harzfeld (Nummer 78), Finn Krause (Nummer 11), Jakob Grüner (Nummer 15) und Niklas Huber (Nummer 14) verstärken den Bayernligisten zur neuen Saison.
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Insgesamt acht Neuzugänge stehen im Kader des Eichenauer SV. Julian Betz (Nummer 2), Sven Küther (Nummer 39), Leo Reichenberger (Nummer 26), Lukas Behm (Nummer 77), Lars Harzfeld (Nummer 78), Finn Krause (Nummer 11), Jakob Grüner (Nummer 15) und Niklas Huber (Nummer 14) verstärken den Bayernligisten zur neuen Saison.

Handball Bayernliga

Saisonstart ins Ungewisse: Eichenau will die Klasse halten

  • VonHans Kürzl
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Die Handballer des Eichenauer SV stehen vor einer Bayernliga-Saison mit vielen offenen Fragen.

Eichenau – Das Gefühl, endlich wieder Punktspiele vor Zuschauern bestreiten zu können – die Handballer des Eichenauer SV können den Saisonstart in der Bayernliga kaum erwarten. Zumal sie mit dem einzigen Landkreis-Derby beginnt: Die Zweitvertretung des TuS Fürstenfeldbruck empfängt den ESV am Sonntag, 16.30 Uhr, in der Wittelsbacher Halle. Die höchste Liga des Freistaats findet diese Saison zweigeteilt statt: Zunächst in einer Nord-West- und einer Süd-Ost-Gruppe mit je sieben Teams sowie Hin- und Rückspielen. Danach tragen die jeweils ersten Drei eine Play-Off-Runde um den Aufstieg aus, der Rest bestreitet ein Play-Down gegen den Abstieg.

Doch nicht nur wegen des neuen Modus’ tut sich ESV-Trainer Aleksandar Radukic schwer, eine Prognose abzugeben. „Nach einem Jahr Pause kannst du wenig einordnen, nicht die eigene Form, nicht die anderen Teams.“ Was Radukic, seit Sommer 2017 in Eichenau tätig, positiv stimmt: „Ich habe endlich einen Linkshänder.“ Der zwei Meter große Julian Betz, der aus Biberach (Landesliga Baden-Württemberg) kommt. Der Student soll im rechten Rückraum für Schwung und Alternativen im Angriffsspiel des ESV sorgen.

Die weiteren „Neuen“ sind zwar seit einem Jahr in Eichenau, bestritten coronabedingt aber noch keine einzige Partie. Da ist zum einen der 25-jährige Leo Reichenberger, der zuvor in Schwabmünchen (Bezirksoberliga) zu den Top-Scorern zählte. Den Defensivbereich stabilisieren sollen der 34-jährige Sven Küther vom FC Bayern München (Bezirksoberliga) und der 26 Jahre alte Lukas Behm vom HAT München. Letzterer ist als Allrounder vielseitig einsetzbar. Der 43-jährige Keeper Lars Harzfeld komplettiert die Liste der Neuzugänge.

Tendenziell sieht Radukic den ESV am Ende eher in den Play-Downs. „Ich gehe aber trotzdem mit einem positiven Gefühl in die Saison.“ Zwar schmerzen der Abgang von Manuel Riemschneider und der verletzungsbedingte Ausfall von Claudio Riemschneider. Beide waren stets für jede Menge Tore verantwortlich. Doch Radukic setzt auf Teamwork: „Die Jungs scharren mit den Füßen. Sie wollen beweisen, dass sie Bayernliga können.“

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