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Auf der Strafbank gibt es nichts zu gewinnen

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Nichts zu holen gab es für den EV Fürstenfeldbruck am zweiten Wochenende der so genannten Verzahnungsrunde zwischen Bayern- und Landesliga: Einer vermeidbaren Pleite am Freitag in Bad Tölz gegen Reichersbeuern folgte am gestrigen Sonntagabend zwar eine Leistungssteigerung gegen Pegnitz. Gebracht hat’s aber nichts.

Fürstenfeldbruck – Ein Drittel lang durften die Brucker am Sonntag von einer Überraschung gegen den Bayernligisten träumen. Am Ende unterlagen sie vor rund 150 Zuschauern im heimischen Eisstadion aber mit 2:5 (2:1, 0:3, 0:1). Von einem Klassenunterschied der war dabei aber nichts zu sehen. Nach Toren von Frederik Hoffmann und Maximilian Kolb führte der auch in der neuen Saison sicher in der Landesliga vertretene EVF nach 20 Minuten sogar mit 2:1. Doch Pegnitz war danach einfach kaltschnäuziger.

Dass Eishockey-Spiele nicht auf der Strafbank zu gewinnen sind, diese Erfahrung musste der EVF bei der 6:9 (2:3, 1:4, 3:2)-Niederlage am Freitag gegen Reichersbeuern in Bad Tölz machen. Gleich vier Treffer erzielten die dortigen Hausherren in den ersten beiden Dritteln mit mindestens einem Mann mehr auf dem Eis. Das Resultat: Ein 3:7-Rückstand, den die Brucker trotz deutlicher Leistungssteigerung im Schlussdrittel nicht mehr aufholen konnten.

Dabei war der EVF durch Sven und Erik Mönch zunächst noch mit 2:1 in Führung gegangen. Doch dann schlichen sich die Undiszipliniertheiten ein. „Das waren dummer Fouls, die man einfach nicht begehen darf“, schimpfte Vizepräsident Alfred Doenicke. Vor allem die Leistung im Mittelabschnitt fand er „sehr bescheiden“. Gegen Spieler wie die Ex-Tölzer Andreas Andrä und Florian Zeller dürfe man sich solche Fehler nicht erlauben.

Zufrieden war Doenicke damit, wie sich die Mannschaft nach einer deutlichen Kabinenpredigt in den letzten 20 Minuten präsentierte. Philipp Steidle, noch zweimal Mönch und Frederik Hoffmann weckten mit ihren Treffern Hoffnungen. Doch mehr gelang nicht mehr, obwohl Trainer Erwin Halusa seinen Torhüter Valentin Mohr vom Eis holte und durch einen weiteren Feldspieler ersetzte. Die Quittung: Reichersbeuern stellte mit einem Treffer ins verwaiste Tor den Endstand her.

Andreas Daschner

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