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Aufstiegsrunde wird zur Debakel-Serie

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Auch im vierten und fünften Spiel der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga war für den EV Fürstenfeldbruck nichts drin.

Fürstenfeldbruck – Am Freitagabend agierte die Mannschaft von Trainer Markus Pasterny daheim gegen Pfaffenhofen über 60 Minuten glücklos und verlor am Ende verdient mit 0:5 (0:2, 0:2, 0:1). Am Sonntagabend machten die Brucker in Ulm zwar einen 1:4-Rückstand wett, standen am Ende aber erneut mit leeren Händen da. Mit einer 4:7 (1:3, 2:1, 1:3)-Niederlage kehrte der EVF von der Donau zurück an die Amper.

Überschattet wurde das Heimspiel am Freitagabend vor 125 Zuschauern erneut von einer schweren Verletzung. Diesmal erwischte es allerdings keinen Spieler, sondern Schiedsrichterin Denis Ott (Geretsried).

Die Schiri-Assistentin stand vier Minuten vor Schluss bei einem Zweikampf zweier Spieler so ungünstig im Weg, dass einer auf ihr Bein fiel, sie zu Fall kam und mit Verdacht auf Unterschenkelbruch ins Brucker Krankenhaus transportiert wurde. Nach der Diagnose blieb es aber bei einer sehr schmerzhaften Prellung.

Die Brucker Aktiven selbst agierten glücklos, die Gäste aus Pfaffenhofen einfach abgebrühter. So erzielten sie im Mittelabschnitt ihre beiden Treffer jeweils in Überzahl. Im Schlussdrittel gelang den Pfaffenhofenern bei einem Konter der 5:0-Endstand – als sie sogar in Unterzahl auf dem Eis standen.

In Ulm geriet die Pasterny-Truppe gestern Abend vor 430 Zuschauern schon nach fünf Minuten in Rückstand, beendete allerdings nach zwei Spielen ohne einen Treffer die Torflaute, als Maximilian Kolb im Gegenzug das 1:1 erzielte. Bis zum ersten Kabinengang zogen die Donaustädter allerdings auf 3:1 davon.

Kämpferisch hielt Bruck danach zwar dagegen, im Abschluss allerdings offenbarte der EVF erneut bekannte Schwäche. Wie schon am Freitag wurde Frederik Hoffmann stark vermisst. Der Brucker Kapitän fehlte aus beruflichen Gründen. Nach dem 4:1 der Ulmer im Mittelabschnitt verkürzten Patrick McGehee und Philipp Steidle aber auf 4:3. Die Partie war wieder offen. Und Manager Josef „Sam“ Fuchs suchte nach Erklärungen: „Wenn man bedenkt, dass mit Lukas Colner, Tizian Ravensberg, Maximilian Helling und Hoffmann ein ganzer Block fehlt, verkaufen sich unsere Jungs bravourös.“ Es war sogar noch was drin, als Steidle drei Minuten nach Wiederanpfiff das 4:4 erzielte. Doch die Hoffnungen erfüllten sich nicht. Ulm hatte den längeren Atem und traf in den letzten zehn Minuten noch dreimal ins Brucker Tor.

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