Lage ernster als erwartet: Brand an der Wiesn breitet sich aus

Lage ernster als erwartet: Brand an der Wiesn breitet sich aus
+
Markus Pasterny ist neuer Cheftrainer beim EV Fürstenfeldbruck.

Eishockey

Für den Neuen hat die Eiszeit schon begonnen

  • schließen

Für die – nach dem freiwilligen Rückzug der Germeringer Wanderers – neue Eishockey-Nummer-eins im Landkreis hat die kalte Jahreszeit bereits begonnen. Gleich zwei Mal stand der EV Fürstenfeldbruck mit Neu-Trainer Markus Pasterny zu Trainingszwecken im Germeringer Polariom auf dem Eis.

Fürstenfeldbruck Der 35-jährige Markus „Packo“ Pasterny, der beim Bayerischen Landessport-Verband (BLSV) in München arbeitet, trug 16 Jahre lang das Trikot der ersten Mannschaft des EV Fürstenfeldbruck (EVF). Nachdem der Verein den Vertrag mit Erwin Halusa nicht verlängert hatte, entschied sich das Präsidium für die interne Lösung. Pasterny, der 2016 seine aktive Karriere beendete, war zwar noch mit einigen seiner Schützlinge zusammen auf dem Eis gestanden, Vize-Präsident Alfred Doenicke sieht aber keine Gefahr, dass der in der Vorsaison bereits neben Halusa als Co-Trainer tätige Routinier mit den aktuell Aktiven nicht klarkommen sollte. „Die Vorbereitung beweist das Gegenteil. Packo wird von allen akzeptiert.“

Nachdem der EVF mit Sascha Zenzs vom SC Peißenberg-Forst schon im Mai einen Neuzugang vermelden konnte, kehren nun noch mit den beiden 30-jährigen Lorenz Dichtl und Patrick McGehee zwei Ex-Brucker zurück. Dichtl hatte den EVF 2014 in Richtung Erding verlassen. McGehee zwei Jahre aus beruflichen Gründen pausiert. Bis auf die beiden Ukrainer Yehor Vinnytskyi und Ivan Ganopolskyy ist der Kader zusammengeblieben.

24 Spieler plus die drei Torhüter Dennis Berger, Christoph Müller und Valentin Mohr umfasst der Kader. Zusätzlich will Pasterny die stärkeren U20-Junioren einbinden. Das hätte bereits Halusa praktizieren sollen, doch es habe letztlich nicht so funktioniert, wie sich die Vereinsführung das vorgestellt hatte.

Der Vorbereitungsplan für die am 14. Oktober beginnende Landesliga-Saison steht mittlerweile auch schon fest. Neben vier Testspielen in Dingolfing, Moosburg-Aich bei Buchloe und Pfaffenhofen ist vom 5. bis 7. Oktober ein Trainingslager in Vimperk (Tschechien) gebucht.

In der Vorrunde der Landesliga, die sicherheitshalber wegen der eventuell noch nicht vorhandenen Eisfläche in der Brucker Freiluft-Arena erst einmal mit zwei Auswärtsspielen beginnt, treffen die Kreisstädter auf Ulm, Buchloe, Pfronten, Burgau, Farchant, Forst, Reichersbeuern, Kempten, Miesbach und Bad Wörishofen.

Die Vorrunde endet am 30. Dezember. Am 6. Januar beginnt dann die so genannte Verzahnungsrunde mit den entscheidenden Spielen um den Aufstieg in die Bayernliga.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dieser junge Bundesliga-Schiri träumt von Olympia
Seit sechs Jahren ist der erst 21-jährige Benedikt Loder aus Mammendorf Basketball-Schiedsrichter. Nun strebt er in die Bundesliga. Und sogar die Olympischen Spiele 2020 …
Dieser junge Bundesliga-Schiri träumt von Olympia
HCD startet perfekt in die Saison
Einen gelungenen Einstand feierte der HCD Gröbenzell nach seiner Rückkehr in die dritte Bundesliga. Nach dem einjährigen „Gastspiel“ in der zweiten Bundesliga …
HCD startet perfekt in die Saison
Eine Lehrstunde, die Mut macht
Mit einer 23:32 (10:16)-Niederlage beim TSV Friedberg sind die Handballer des Eichenauer SV in ihre erste Bayernliga-Saison ihrer Vereinsgeschichte gestartet. Trotzdem …
Eine Lehrstunde, die Mut macht
Aufstiegskrimi mit bitterem Schlussakkord
Die Footballer der Fursty Razorbacks haben ihr erstes Aufstiegsspiel gegen Biberach verloren. Wenn die Rückkehr in die 2. Bundesliga noch gelingen soll, müssen die …
Aufstiegskrimi mit bitterem Schlussakkord

Kommentare